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	 xmlns:n="http://typo3.org/ns/GeorgRinger/News/ViewHelpers"><channel><title>Nachrichten</title><link></link><description></description><language>de-DE</language><copyright>Diözese Bistum Würzburg</copyright><pubDate>Wed, 13 May 2026 18:37:16 +0200</pubDate><lastBuildDate>Wed, 13 May 2026 18:37:16 +0200</lastBuildDate><atom:link href="https://pastoralderzukunft.bistum-wuerzburg.de/neuigkeiten/feed.rss" rel="self" type="application/rss+xml" /><generator>TYPO3 EXT:news</generator><item><guid isPermaLink="false">news-71557</guid><pubDate>Tue, 31 Mar 2026 13:35:13 +0200</pubDate><title>Neue Wege nach dem Abschied</title><link>https://pastoralderzukunft.bistum-wuerzburg.de/neuigkeiten/detail/ansicht/neue-wege-nach-dem-abschied/</link><description>Kreuzweg aus der Dürrbachau wird in Oberdürrbach zum Zeichen für Aufbruch und gelebten Glauben</description><content:encoded><![CDATA[<p><strong>Würzburg </strong>(POW) Die Passionszeit gilt in der katholischen Kirche als Phase des Übergangs – eine Zeit zwischen Schmerz und Hoffnung, zwischen Abschied und Aufbruch. Für die Gemeinden im Pastoralen Raum Würzburg Nord-West, insbesondere in Veitshöchheim-Dürrbachtal, ist dieses „Dazwischen“ in diesem Jahr besonders spürbar. „Der Abschied von der Kirche in der Dürrbachau, die zum Jahresende 2025 verkauft wurde, wirkt noch nach“, heißt es in einer Pressemitteilung.</p><p>Vor allem in der ehemaligen Heilig-Geist-Gemeinde sei die Trauer über den Verlust des vertrauten Gotteshauses groß. Gleichzeitig wachse die Einsicht, dass gerade solche Einschnitte auch neue Perspektiven eröffnen könnten. Im Begriff „Passion“ verbänden sich bewusst beide Dimensionen: Leiden und Leidenschaft. So könne aus schmerzhaften Erfahrungen neue Hingabe entstehen.</p><p>In den Wochen vor der Übergabe der Kirche an die Äthiopisch-Orthodoxe Tewahedo-Kirchengemeinde Sankt Marqos gestalteten Pfarrer Christian Nowak, das Pastoralteam und die Gläubigen einen intensiven Abschiedsprozess. Inzwischen hätten sich neue Strukturen etabliert: Der Seniorenkreis trifft sich im Saal des Bürgervereins Dürrbachau, eine Marienfigur fand im benachbarten Kindergarten einen neuen Platz, und der Kreuzweg des Künstlers Karl Clobes wurde in die Kirche Sankt Josef in Oberdürrbach übertragen.</p><p>Dort komme das Werk aus dem Jahr 1961 besonders gut zur Geltung. Ein neuer, dezent grüner Anstrich hebt die 14 Stationen hervor und lässt sie stärker wirken als zuvor vor Backsteinwänden. Auch inhaltlich füge sich der Kreuzweg in das Umfeld ein, nicht zuletzt durch die Verbindung zur Figur des heiligen Josef, dem Patron der Kirche. Eine angepasste Beleuchtung soll die Wirkung künftig noch verstärken.</p><p>Der Kreuzweg bildete zugleich den Ausgangspunkt für eine thematische Reihe in der Fastenzeit. Unter dem Leitgedanken „Menschen mit Passion“ rückte das Pastoralteam an den fünf Fastensonntagen biblische Figuren und ihre Haltungen in den Mittelpunkt. Die Angebote reichten von stillen Impulsen bis zu bewegten Formen der Auseinandersetzung und richteten sich an alle Altersgruppen.</p><p>In den Gottesdiensten wurden zentrale Szenen des Kreuzwegs als „Predigtbilder“ erschlossen, darunter „Jesus vor Pilatus: das Tribunal der Wahrheit“, „Veronika: Frau mit Mut und Leidenschaft“ oder „Simon von Zyrene hilft Jesus das Kreuz tragen“. Die Teilnehmenden erhielten farbige Darstellungen der Figuren, die Clobes in ausdrucksstarker Bildsprache gestaltet hatte.</p><p>Gemeindereferentin Martina Zentgraf hob hervor, dass Leidenschaft Menschen zum Handeln bewegen könne – für das Leben, die Liebe und den Glauben. Pfarrer Nowak stellte in seinen Predigten Josef und Maria als zwei grundlegende Haltungen gegenüber: Vertrauen und verantwortliches Tun. „Glaube zeigt sich sowohl im Aushalten als auch im Handeln“, betonte er.</p><p>Zugleich unterstrich Nowak die Bedeutung der Gemeinschaft: „Die Zukunft beginnt hier und heute und mit dir.“ Am Beispiel der biblischen Erzählung von der Auferweckung des Lazarus werde deutlich, wie Vertrauen, konkretes Handeln und das Wort Jesu zusammenwirken. Der neue Standort des Kreuzwegs sei daher ein Zeichen dafür, dass die Gläubigen in Veitshöchheim und im Dürrbachtal ihren Weg gemeinsam weitergehen können.</p><p>Am fünften Fastensonntag, 22.März, kamen in Oberdürrbach mehrere Anlässe zusammen: das Patrozinium Sankt Josef, die Misereor-Fastenaktion unter dem Motto „Hier fängt Zukunft an“ und der Abschluss der Predigtreihe. Eine Musikgruppe unter Leitung von Christine Böhm gestaltete den festlichen Gottesdienst. Beim anschließenden Empfang im Innenhof nutzten viele Besucherinnen und Besucher die Gelegenheit zum Austausch – „ein weiteres Zeichen dafür, dass auch in Zeiten des Umbruchs Gemeinschaft trägt“, betont die Pressemitteilung.</p><p><span style="font-size:10pt"><span style="font-family:Arial,sans-serif">(1426/0324; E-Mail voraus)</span></span></p><p><span style="font-size:10pt"><span style="font-family:Arial,sans-serif"><b><i><u>Hinweis für Redaktionen</u></i></b><i>: Fotos abrufbar im Internet</i></span></span></p>]]></content:encoded><category>Berichte</category><category>Pastoral der Zukunft</category><category>Würzburg</category></item><item><guid isPermaLink="false">news-70614</guid><pubDate>Fri, 13 Feb 2026 12:02:10 +0100</pubDate><title>Pastoraler Raum Würzburg Süd-West etabliert Leitungsmodell „in solidum“</title><link>https://pastoralderzukunft.bistum-wuerzburg.de/neuigkeiten/detail/ansicht/pastoraler-raum-wuerzburg-sued-west-etabliert-leitungsmodell-in-solidum/</link><description>Würzburg (POW) Generalvikar Dr. Jürgen Vorndran führt bei einem Gottesdienst in der Würzburger Pfarrkirche Sankt Sebastian im Würzburger Stadtteil Heuchelhof am Sonntag, 22. Februar, um 15 Uhr die Teampfarrer Klaus Hösterey, Stefan Michelberger und Gerhard Spöckl für den Pastoralen Raum Würzburg Süd-West ein. </description><content:encoded><![CDATA[<p>Fortan werden die drei gemäß c. 517 §1 CIC solidarisch den Pastoralen Raum leiten. Zugleich überreicht der Generalvikar die Ernennungsurkunde zum Moderator des Pastoralen Raums Würzburg Süd-West an Spöckl. Koordinatorin ist Gemeindereferentin Andrea Hartmann. Die Amtszeit des Moderators beträgt zwei Jahre, die Ernennung durch Bischof Dr. Franz Jung erfolgt auf Vorschlag des örtlichen Pastoralteams und des Rates im Pastoralen Raum. Mit Dekret vom 23.&nbsp;Januar 2022 errichtete Bischof Jung den Pastoralen Raum Würzburg Süd-West mit den Pfarreiengemeinschaften „Heidingsfeld und Sankt Bruno“, „Heiligkreuz, Sankt Elisabeth und Sankt Burkard“ , „Mariä Geburt und Sankt Norbert ‒ Höchberg“ sowie „Sankt Sebastian, Heuchelhof und Sankt Josef, Rottenbauer“ mit der Filiale „Erscheinung des Herrn, Reichenberg“. Rund 20.300 Katholiken gehören zum Pastoralen Raum.</p><p>(0826/0193; E-Mail voraus)</p>]]></content:encoded><category>Kurzmeldungen</category><category>Generalvikar Dr. Jürgen Vorndran</category><category>Würzburg</category><category>Pastoral der Zukunft</category></item><item><guid isPermaLink="false">news-69153</guid><pubDate>Fri, 05 Dec 2025 12:42:43 +0100</pubDate><title>„Ohne Ehrenamt geht es nicht“</title><link>https://pastoralderzukunft.bistum-wuerzburg.de/neuigkeiten/detail/ansicht/ohne-ehrenamt-geht-es-nicht/</link><description>Neue Stelle: Birke Schmidt kümmert sich um Ehrenamtsförderung und Engagemententwicklung im Bistum Würzburg</description><content:encoded><![CDATA[<p class="Dachzeile1"><strong>Würzburg </strong>(POW) Ein starkes Zeichen für das Ehrenamt: Das Bistum Würzburg hat eine neue Stelle „Ehrenamtsförderung und Engagemententwicklung“ im Bischöflichen Ordinariat eingerichtet. Das Bistum begegnet damit aktiv der Frage, wie Strukturen, Unterstützung und Angebot so gestaltet werden, dass Ehrenamtliche sich gut einbringen und Kirche gestalten können. Ziel des Bistums ist, das Ehrenamt in all seinen Facetten aktiv zu ermutigen und wertschätzend zu begleiten.</p><p>Nicht ohne Grund sei die Stelle der Abteilung für Pastorale Entwicklung und Konzeption zugeordnet, betont Pastoralreferentin Christine Steger, Leiterin der Abteilung. „Hier entstehen Synergien, die es uns ermöglichen, direkt von Erfahrungen aus pastoralen Projekten zu profitieren. So wird das Ehrenamt nicht nur gestärkt, sondern trägt auch entscheidend zur zukünftigen Weiterentwicklung unserer Pastoral bei.“</p><p>Seit dem 8. September ist Birke Schmidt das Gesicht dieser neuen Initiative. Als Referentin für Ehrenamtsförderung und Engagemententwicklung betrachtet sie sich als Seismografin, Impulsgeberin und Anwältin für das Ehrenamt. „Es gilt, die engagementfreundliche Kultur in Kirche und Gesellschaft weiter zu fördern und nachhaltig zu verankern“, erklärt Schmidt.</p><p>Schmidt bringt Erfahrungen aus ihrer Tätigkeit im Bereich der Ehrenamtsförderung der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau mit. Als zertifizierte Freiwilligenmanagerin hat sie bereits über viele Jahre Ehrenamt begleitet und gefördert. Domkapitular Albin Krämer, Leiter der Hauptabteilung Seelsorge, ist überzeugt, dass das Bistum Würzburg davon profitieren wird: „Frau Schmidt kennt die Herausforderungen des Ehrenamts in Zeiten von Neustrukturierung und schwindenden Ressourcen. Als Kirche aller Getauften gilt es, gemeinsam Verantwortung für das Christsein unter den Menschen zu übernehmen. Ohne Ehrenamt geht es nicht!“, betont Krämer.</p><p>In den ersten Wochen hat Schmidt bereits zahlreiche Gespräche mit vielen unterschiedlichen Akteurinnen und Akteuren im Bistum geführt, um die vielfältigen Bedürfnisse zum Thema Ehrenamt in der Diözese besser zu verstehen und erste Aufgabenstellungen abzuleiten. Ein zentrales Anliegen, das Schmidt besonders am Herzen liegt, ist die Förderung der Zusammenarbeit von Haupt- und Ehrenamt auf Augenhöhe, die viele Facetten beinhaltet. „Alles beginnt zum Beispiel mit einem guten Start – egal ob im Haupt- oder Ehrenamt. Ein gelungenes Onboarding, so wie ich es gerade erleben durfte, vermittelt Sicherheit, Wertschätzung und Orientierung. Das brauchen auch ehrenamtlich Engagierte, egal in welchen Feldern sie sich einbringen.“ So gelte es zum Beispiel mit Blick auf die bevorstehenden Pfarrgemeinderatswahlen im kommenden März sowohl neue als auch langjährige Mitglieder in der neuen Amtszeit willkommen zu heißen und ihnen nötiges und mögliches Rüstzeug mit auf den Weg zu geben. Dazu zähle auch die Homepage, „Ehrenamt fördern“, die bis dahin neu aufgesetzt und Infos für alle Ehrenamtlichen des Bistums bereitstellen soll.</p><p>„Wenn Ehrenamtliche zukünftig sagen, dass sie durch diese Stelle eine weitere verlässliche Unterstützung erhalten, die ihre Anliegen ernst nimmt und ihnen hilft, ihr Engagement gut und mit Freude auszuüben, und wenn auch die Hauptamtlichen von einer Anlaufstelle profitieren, die Strukturen klärt, Entlastung schafft und Beratung bietet, dann habe ich einiges an dieser Stelle richtig gemacht“, sagt Schmidt mit einem Lächeln. Das Fördern des Ehrenamtes sei keine Angelegenheit am Rande, „sondern eine Kernaufgabe einer lebendigen und beteiligungsorientierten Kirche“, betont Schmidt. Je bunter, vielfältiger und lebendiger das Christsein unter den Menschen gelebt werde, desto größer sei das Potenzial, zeigt sie sich überzeugt. Sie freue sich, gemeinsam mit Haupt- und Ehrenamtlichen an den Rahmenbedingungen für ein Ehrenamt zu arbeiten, das sich im Bistum Würzburg gut begleitet, qualifiziert, informiert und wertgeschätzt fühlt.</p><p>Nähere Informationen im Internet unter <a href="http://ehrenamt.bistum-wuerzburg.de" target="_blank" class="external-link" rel="noreferrer">ehrenamt.bistum-wuerzburg.de</a>.</p><h1 style="margin-top:8px; margin-bottom:8px"><span style="font-size:24pt"><span style="font-family:Arial,sans-serif"><span style="font-size:10.0pt"><span style="font-weight:normal">(42 Zeilen/5025/1263; E-Mail voraus)</span></span></span></span></h1><p><span style="font-size:10pt"><span style="font-family:Arial,sans-serif"><b><i><u>Hinweis für Redaktionen</u></i></b><i>: Foto abrufbar im Internet </i></span></span></p>]]></content:encoded><category>Berichte</category><category>Ehrenamt &amp; Engagment</category><category>Pastoral der Zukunft</category></item><item><guid isPermaLink="false">news-68048</guid><pubDate>Mon, 13 Oct 2025 17:01:53 +0200</pubDate><title>Generalvikar Vorndran begrüßt erste Verwaltungsleitungen</title><link>https://pastoralderzukunft.bistum-wuerzburg.de/neuigkeiten/detail/ansicht/generalvikar-vorndran-begruesst-erste-verwaltungsleitungen/</link><description>Zehn Frauen und Männer entlasten das pastorale Personal in den Pastoralen Räumen von Verwaltungsaufgaben – Einführung für alle Pastoralen Räume bis 2027</description><content:encoded><![CDATA[<p class="western"><strong>Würzburg </strong>(POW) Sieben Frauen und drei Männer, die in den Pastoralen Räumen des Bistums Würzburg die Verwaltungsleitung übernehmen, hat Generalvikar Dr. Jürgen Vorndran begrüßt. „Es ist eine Frucht unseres Strategieprozesses, dass wir in den Pastoralen Räumen Verwaltungsleitungen etabilieren.“ Hauptaufgabe der Verwaltungsleitungen sei es, vom Verwaltungsbüro des jeweiligen Pastoralen Raums aus das pastorale Personal zu unterstützen, indem diese die Professionalisierung der Verwaltung in den Pastoralen Räumen weiterentwickeln. „Mit Ihnen als neue Berufsgruppe werden die Teams in den Pastoralen Räumen multiprofessionell“, unterstrich der Generalvikar. Für die Unterstützung der ehrenamtlichen Kirchenpflegerinnen und -pfleger blieben weiterhin primär die Verwaltungsreferentinnen und -referenten zuständig.</p><p>In der Praxis bedeutet das, dass die Verwaltungsleitungen Dienstvorgesetzte für die Beschäftigten im Pfarrbüro des Pastoralen Raums sowie das sonstige Dienstpersonal sind. In ihre Zuständigkeit fällt es, Verwaltungsabläufe im Pastoralen Raum, insbesondere in den Pfarrbüros, zu vereinheitlichen und weiterzuentwickeln. „Mindestens einmal pro Jahr berichten sie dem Rat im Raum über ihre inhaltlichen Themen. Mit dem Dekanatsbüro soll zudem mindestens einmal pro Quartal ein Treffen stattfinden, bei dem die Zusammenarbeit bei Verwaltungsaufgaben abgestimmt und Projekte sowie Zuständigkeiten besprochen werden“, erklärte Christof Brod, Referent des Generalvikars.</p><p>Da die Finanzierung der neuen Stellen am Rückgang des pastoralen Personals hänge, ist laut Brod die Einführung in Schritten vorgesehen. Insgesamt wird für die 43 Pastoralen Räume mit 35,5 Stellen gerechnet. Der jeweilige Stundenumfang für die Pastoralen Räume berücksichtige unter anderem den Personalumfang, die Anzahl der Pfarrbürostandorte, die Fläche des Pastoralen Raums, die Anzahl der Kirchenstiftungen sowie die Katholikenzahl. „Im Jahr 2026 werden 13 weitere Stellen eingeführt, im Folgejahr 13,5.“ Ziel sei es, bis Ende 2027 sämtliche Stellen zu besetzen und in jedem Pastoralen Raum eine Verwaltungsleitung einzuführen.</p><p class="western text-right"><span style="line-height:100%"><i>mh (POW) </i></span></p><p class="western"><span style="line-height:100%">4225/1056; E-Mail voraus)</span></p><p class="western"><span style="line-height:100%"><i><u><b>Hinweis für Redaktionen</b></u></i><i>: Foto abrufbar im Internet </i></span></p>]]></content:encoded><category>Berichte</category><category>Generalvikar Dr. Jürgen Vorndran</category><category>Pastoral der Zukunft</category></item><item><guid isPermaLink="false">news-68004</guid><pubDate>Sun, 12 Oct 2025 14:22:26 +0200</pubDate><title>„Neue Perspektiven durch die breite Beteiligung“</title><link>https://pastoralderzukunft.bistum-wuerzburg.de/neuigkeiten/detail/ansicht/neue-perspektiven-durch-die-breite-beteiligung/</link><description>Ordinariatsrat Lutz zieht Zwischenbilanz zum Strategieprozess ‒ Lob und Kritik am Bistum künftig über zentrale Rückmeldestelle möglich ‒ Prävention von sexualisierter Gewalt trägt Früchte ‒ Katholikentag sucht Privatquartiere und Helfende</description><content:encoded><![CDATA[<p class="western"><strong>Würzburg </strong>(POW) Auf einem guten Weg ist nach den Worten von Ordinariatsrat Bernhard Lutz, Leiter der Stabsstelle Strategie, der Strategieprozess im Bistum Würzburg. Nach der ersten Runde in den vergangenen Jahren seien erste konkrete Ergebnisse in der Umsetzung. Übergreifende Themen seien identifiziert und die Bearbeitung geplant. „Vor allem aber haben wir neue Perspektiven durch die breite Beteiligung gewonnen“, erklärte Lutz am Samstag, 11. Oktober, bei der Herbstvollversammlung des Diözesanrats der Katholiken im Würzburger Exerzitienhaus Himmelspforten. Der Strategieprozess gehe weiter. Derzeit erarbeiteten 52 Personen in zehn Arbeitsgruppen 67 Vorschläge für unterschiedliche Handlungsfelder. Eine konkrete Frucht sei eine neue zentrale Anlaufstelle für Lob und Kritik, die demnächst an den Start gehe.</p><p>Christoph Brod, Referent des Generalvikars, erklärte, damit wolle das Bistum als Organisation lernen und beispielsweise organisatorische Fehlerquellen schnell beheben. Das Bearbeiten von Rückmeldungen werde standardisiert unter Federführung des Generalvikariats erfolgen. Nach einer Eingangsbestätigung erfolge die Bearbeitung. „Spätestens nach drei Wochen werden Sie eine Rückmeldung erhalten, bei komplexeren Sachverhalten, die zum Beispiel eine juristische Einordnung erfordern, kann das unter Umständen nach dieser Zeit auch nur eine Zwischenmeldung sein.“ Neben definierten Personen aus den Hauptabteilungen des Bischöflichen Ordinariats und den Stabsstellen Kanzlei und kirchliches Recht gibt es auch pro Dekanat eine Person, die Anliegen aus den Pastoralen Räumen bearbeitet. „Meldungen, die Bereiche wie sexualisierte Gewalt, Missbrauch geistlicher Autorität, Meldungen von Whistleblowern (beispielsweise bei Verdacht auf finanzielle Straftaten) oder Konflikte in den Gemeinden betreffen, werden an die entsprechenden, zum Teil externen, Fachstellen weitergeleitet.“</p><p>Zudem läuft nach den Worten Brods aktuell das Überführen von katholischen Kindertageseinrichtungen in Trägerschaft örtlicher Kirchenstiftungen in Trägerschaft bei den Stadt- beziehungsweise Kreis-Caritasverbänden. Derzeit gebe es im Bistum insgesamt 79 Kirchenstiftungen, die 89&nbsp;Kindertageseinrichtungen betreiben. Die damit verbundene Personal- und Finanzverantwortung bringe vielfach die Kirchenstiftungen an die Grenzen dessen, was im Ehrenamt leistbar sei. „35&nbsp;Kirchenstiftungen haben sich daher schon an uns gewandt und darum gebeten, die Trägerschaft an die Caritas abgeben zu können, mit acht weiteren laufen derzeit noch Gespräche. 20&nbsp;Kirchenverwaltungen haben sich nicht zurückgemeldet, 26 sehen derzeit keinen Handlungsbedarf zur Abgabe der jeweiligen Kitas.“</p><p>Einen weiteren Zwischenbericht zu ihrer Tätigkeit gab Kerstin Schüller, Leiterin der Stabsstelle Aufarbeitung, Prävention und Intervention, den Delegierten des Diözesanrats. „Die Unabhängige Kommission zur Aufarbeitung des sexuellen Missbrauchs im Bistum&nbsp;Würzburg&nbsp;(UKAM) hat uns in diesem Jahr in ihrem Gutachten ein gutes Zeugnis für die Prävention erteilt.“ Es sei aber wichtig, nicht nachzulassen in der Anstrengung, sexualisierte Gewalt zu verhindern. Deswegen müssten im Bistum nicht nur Haupt-, sondern auch Ehrenamtliche alle fünf Jahre ein erweitertes Führungszeugnis vorlegen. Sie wisse, dass die Anforderungen seitens des Bistums bei manchen Ehrenamtlichen als Verdächtigung, übermäßige Bürokratie und gewaltiger Aufwand ankommen. „Ich kann aber immer wieder nur dafür werben. Persönlich könnte ich es mir nicht verzeihen, wenn jemand mit einem Eintrag im erweiterten Führungszeugnis bei uns arbeiten würde.“ Generalvikar Dr. Jürgen Vorndran unterstrich, dass die Präventionsschulungen aller Haupt- und Ehrenamtlichen in ganz Unterfranken die Auseinandersetzung mit dem Thema „sexuelle Gewalt“ auf allen Ebenen zum Ziel haben. „Dadurch sensibilisieren wir in großem Umfang. Und das ist der beste Schutz.“</p><p>Nähere Details zum <a href="http://www.katholikentag.de" target="_blank" rel="noreferrer">104. Deutschen Katholikentag </a>vom 13. bis zum 17. Mai 2026 in Würzburg hatte Domkapitular Albin Krämer, Bischofsvikar für den Katholikentag, für den Diözesanrat im Gepäck. So seien aktuell rund 700 Veranstaltungen an etwa 50 verschiedenen Orten quer über die Stadt verteilt geplant. Bei rund 40 Podien gehe es um ein Spektrum an kirchlichen und gesellschaftlichen Themen, unter den dort vertretenen Referenten seien hochrangige Politikerinnen und Politiker sowie Personen des öffentlichen Lebens. Auf der Kirchenmeile an der Leonhard-Frank-Promenade zwischen Alter Mainbrücke und Friedensbrücke warteten mehr als 300 kirchliche Organisationen und Institutionen aus ganz Deutschland auf Besucher. „Beim Abend der Begegnung am 13. Mai sind die Regionen des Bistums unter der Überschrift ,Kultur und Kulinarik' vertreten“, warb Krämer. Dieser Programmpunkt in der Innenstadt sei wie die zahlreichen Konzerte am Unteren Markt und dem Residenzplatz sowie die zentralen Gottesdienste auf dem Residenzplatz ohne Ticket zugänglich.</p><p>Christine Kaupp und Luisa Geisler von der Geschäftsstelle des Katholikentags warben um Privatquartiere und suchten Helfende, die bei der Organisation der Großveranstaltung mit anpacken. Gesucht werden private Gastgeber im Radius von einer Stunde um Würzburg, die Übernachtungsmöglichkeiten für Katholikentagsbesucher bieten. Das könne ein Platz für Schlafsack und Isomatte, ein Zeltplatz im Garten, ein Stellplatz für ein Wohnmobil oder eben ein oder mehrere Betten sein. Oft entstünden auf diese Weise spannende Begegnungen. „Als kleine Anerkennung erhalten Sie als Gastgeber zwei Tagestickets für den Katholikentag“, erklärte Kaupp. Die Anmeldung als Gastgeber ist unter <a href="http://katholikentag.de/gastgeben" target="_blank" rel="noreferrer">katholikentag.de/gastgeben</a> online möglich. Wer sich als helfende Hand engagieren möchte, beispielsweise bei Großveranstaltungen wie den Gottesdiensten, an Infoständen, als Fahrbereitschaft oder beim Lenken der Besucherströme, kann sich unter <a href="https://www.katholikentag.de/helfen" target="_blank" rel="noreferrer">https://www.katholikentag.de/helfen</a> registrieren.</p><p class="western"><span style="line-height:100%"><i>mh (POW)</i></span></p><p class="western"><span style="line-height:100%"><span style="font-style:normal">(4225/1046; E-Mail voraus)</span></span></p><p class="western"><span style="line-height:100%"><i><u><b>Hinweis für Redaktionen:</b></u></i><i> Fotos abrufbar im Internet</i></span></p>]]></content:encoded><category>Berichte</category><category>Generalvikar Dr. Jürgen Vorndran</category><category>Würzburg</category><category>Katholikentag 2026</category><category>Pastoral der Zukunft</category></item><item><guid isPermaLink="false">news-66958</guid><pubDate>Thu, 31 Jul 2025 15:38:40 +0200</pubDate><title>Dr. Günter Henner in den Ruhestand verabschiedet</title><link>https://pastoralderzukunft.bistum-wuerzburg.de/neuigkeiten/detail/ansicht/dr-guenter-henner-in-den-ruhestand-verabschiedet/</link><description>Würzburg (POW) In den Ruhestand verabschiedet worden ist am Donnerstag, 31. Juli, Dr. Günter Henner. Er war zuletzt zuständig für Geoinformationssysteme im Referat Digitalisierung und Entwicklung in der Abteilung Informationstechnologie (IT). </description><content:encoded><![CDATA[<p><span style="font-size:10pt"><span style="font-family:Arial,sans-serif">Ordinariatsrat Dr. Martin Faatz, Leiter der Hauptabteilung Zentrale Aufgaben, dankte Henner für den Einsatz in den vergangenen 24 Jahren beim Bistum. Er würdigte ihn als Mann, der unscheinbar im Hintergrund werkele, hinter dessen Arbeit aber eine ganze Welt verborgen sei. „Nicht nur gut, sondern richtig gut“, sei Henners Devise. Was auch immer die jeweilige Aufgabe erforderte: Der promovierte Pädagoge Henner habe sich stets die dafür notwendigen Kenntnisse angeeignet, bis er mit denen mithalten konnte, die eine Ausbildung in dem Bereich vorweisen können. So zum Beispiel im Bereich der allgemeinen Öffentlichkeitsarbeit, die neben der Geschäftsführung im Medienreferat ab 2001 seine erste Aufgabe beim Bistum war. Henner habe vielfältige Spuren hinterlassen, zum Beispiel mit der Corporate Identity der Diözese mit dem Bistumslogo, der Abschlussveranstaltung von „Familie bärenstark“ und kreativen Auftritten auf der Mainfrankenmesse. „In der Zusammenarbeit in diesen Jahren habe ich noch einen zweiten Wesenszug an Dir schätzen gelernt: Deine Ehrlichkeit“, erklärte Faatz. Mit der Geoinformatik beschäftige Henner sich seit mehr als einem Jahrzehnt. „Wieder hast Du Dich hineingefuchst.“ Henners Kenntnisse in den Bereichen Kartographie bis Datenbanktechnik hätten ebenfalls Spuren hinterlassen. Die von ihm gestalteten Symbole für Einrichtungen und Dienststellen in der Internetbistumskarte seien so gut, dass sie bis zum heutigen Tag für die gemeinsame digitale Karte aller deutschen (Erz-)Bistümer verwendet werden. Weil Henner alle Funktionalitäten der kostenfreien Software QGIS erkundet habe, habe das Bistum auf eine teure lizenzpflichtige Software verzichten können. Die von ihm geschaffenen Karten seien beim Zuschnitt der heutigen Pastoralen Räume unentbehrlich und äußerst hilfreich gewesen. Als Datengrundlage hierfür habe er, wo nötig, die Informationen auch selbst zusammengetragen. „Das hat nicht nur der Karte absolute Qualität gegeben.“ Der bevorstehende Ruhestand sei eine weitere neue Welt, die auf Henner zukomme. „Du wirst Dich auch hier hineinfuchsen, wie immer“, erklärte Faatz. Für die Mitarbeitervertretung (MAV) des Bischöflichen Ordinariats hob Vorsitzende Dorothea Weitz unter anderem die Weitsicht und Beharrlichkeit Henners hervor, die dieser bei der Einführung des Bistumslogos gezeigt habe. „Heute ist dieses Logo schon lange selbstverständlicher Teil unseres Auftritts.&quot; Gemeinsam mit den Glück- und Segenswünschen trug sie ein Gedicht von Rose Ausländer vor. Henner skizzierte in seinen Dankesworten unter anderem die enormen technischen Veränderungen, die sich in den vergangenen mehr als sechs Jahrzehnten ereignet haben. „Unser erster Fernseher zuhause war ein Schwarz-Weiß-Röhrenfernseher. Meine Diplomarbeit habe ich auf einer Schreibmaschine geschrieben, meine Doktorarbeit auf einem der ersten tragbaren PCs.“ Er sei dankbar für seine Zeit bei der Diözese. Den Kollegen in der Abteilung IT bescheinigte er: „Ihr seid ein sehr gutes Team, das mir IT-Dino bei meinen Fragen immer schnell geholfen hat.“</span></span></p><p><span style="font-size:10pt"><span style="font-family:Arial,sans-serif"><i>mh (POW)</i></span></span></p><p><span style="font-size:10pt"><span style="font-family:Arial,sans-serif">(3225/0838; E-Mail voraus)</span></span></p><p><span style="font-size:10pt"><span style="font-family:Arial,sans-serif"><b><i><u>Hinweis für Redaktionen:</u></i></b><i> Foto abrufbar im Internet </i></span></span></p>]]></content:encoded><category>Kurzmeldungen</category><category>Würzburg</category><category>Pastoral der Zukunft</category></item><item><guid isPermaLink="false">news-65949</guid><pubDate>Fri, 06 Jun 2025 16:30:31 +0200</pubDate><title>Bewusstes Zeichen des Glaubens und der Gemeinschaft</title><link>https://pastoralderzukunft.bistum-wuerzburg.de/neuigkeiten/detail/ansicht/bewusstes-zeichen-des-glaubens-und-der-gemeinschaft/</link><description>Die Maintalgemeinden der Untergliederung Karlstadt veranstalten erstmals eine zentrale Prozession am Hochfest – Jede Pfarrei mit eigenem Altar am Prozessionsweg vertreten</description><content:encoded><![CDATA[<p><span style="font-size:10pt"><span style="font-family:Arial,sans-serif"><b>K</b></span></span>arlstadt (POW) Fronleichnam sieht für die im Maintal gelegenen Gemeinden der Untergliederung Karlstadt im Pastoralen Raum Karlstadt in diesem Jahr etwas anders aus: Für die Stadtteile Karlburg, Laudenbach und Mühlbach findet die Prozession in diesem Jahr zusammen mit den Stadtpfarreien Sankt Andreas und Heilige Familie am Donnerstag, 19. Juni, um 9 Uhr in der Innenstadt von Karlstadt statt. „Das ist ein schönes Zeichen der Gemeinschaft und des gemeinsamen Glaubens“, sagte Manfred Goldkuhle, Ständiger Vertreter der Kirchenverwaltungsvorstandes von Sankt Andreas.</p><p>„Grund für die Neukonzeption ist auch, dass wir einen Priester weniger haben und Fronleichnam nur am Hochfest selbst und am Vorabend begehen möchten“, erklärte Pfarrer Simon Mayer am Freitag, 6. Juni, bei einem Pressegespräch in der Pfarrkirche Sankt Andreas. Zudem sei beispielsweise in Mühlbach der Prozessionsweg wegen der engen räumlichen Verhältnisse zunehmend gefährlich geworden. Außerdem erhoffen sich alle Beteiligten für die zentrale Prozession in der Altstadt eine wieder stärkere Beteiligung der Gläubigen. Im Jahr 2000 seien noch 800&nbsp;Gläubige bei der Prozession der beiden Stadtpfarreien gezählt worden, 2023 seien rund 350 Teilnehmende gezählt worden, 2024 entfiel die Prozession wetterbedingt.</p><p>Damit sich alle fünf beteiligten Pfarreien gut vertreten fühlen, wird jede von ihnen mit einem eigenen Altar auf dem Prozessionsweg vertreten sein. „Diese werden so aufgestellt, dass sie zudem jeweils in die Richtung der verantwortlichen Pfarrei zeigen, also im Hofriethgärtchen in Richtung Karlburg, am Fischerplatz gen Mühlbach und an der Spitalkirche in Richtung Laudenbach“, zeigte sich Mayer erfreut. Die Altäre sind allesamt Konstruktionen des Kirchenmanns: „Einfach zusammenzubauen, aus günstigem Material, und dennoch stabil.“ Die Motive und die Stoffbespannung lassen sich mit Klettverschluss schnell befestigen, die Holzkonstruktion lässt sich schnell zusammenstecken und mit wenigen Schrauben fixieren. Damit steht dann auch dem Einsatz bei örtlichen Prozessionen wie der Hagelprozession und der Kreuzprozession in Karlburg, der Patroziniumsprozession in Mühlbach oder der Kirchweihprozession in Laudenbach nichts im Weg.</p><p>Die Vertreterinnen und Vertreter der drei Stadtteile jedenfalls bewerteten die Neuerung durchweg positiv. „Die verschiedenen Dienste wie Vorbeten, Himmeltragen, Ministrieren und ähnliches sind auf die Gemeinden verteilt, hinzu kommen verschiedene Fahnenabordnungen der Vereine“, sagte Uschi Rausch vom Gemeindeteam und der Kirchenverwaltung der Heiligen Familie. Sie selbst assistiere schon seit Jahren Pfarrer Mayer unter dem Tragehimmel. Auch wenn die jeweiligen Vereine nach wie vor engagiert dabei seien, sei heute in den kleinen Orten keine Prozession mehr wie früher möglich, erklärte Bernhard Kübert, Kirchenpfleger von Mühlbach. „Bei uns in Laudenbach war wegen der Lage am Hang für den Priester und die Himmelträger die Prozession ohnehin sehr anstrengend“, erklärte Renate Michler vom Gemeindeteam Laudenbach. In Karlburg seien in den vergangenen Jahren praktisch nur die Musikkapelle und Fahnenabordnungen bei der Prozession mitgelaufen, konstatierte Rudi Kübert von der Kirchenverwaltung. Wie auch er erhofften sich alle neuen Schwung für die Glaubensveranstaltung.</p><p>„Ich darf zumindest schon mal verraten, dass das ‚Tantum ergo‘ an den Altären mit anderen Melodien zu hören sein wird: Deutschlandlied, Bayernhymne, ‚Freude schöner Götterfunken‘ und eine Überraschungsmelodie werden erklingen“, sagte Mayer. Musikalisch gestaltet die Messe an Fronleichnam die Kantorei Sankt Andreas unter der Leitung von Kantor Bernhard Seelbach. Die Karlstadter Turmbläser begleiten die Prozession. „Um die Organisation des Gesamten kümmern wir uns in Sankt Andreas“, erklärte Goldkuhle. Fünf DIN-A4-Seiten umfasse der Plan mit Absprachen und Organisatorischem, die im Vorfeld und bei der Durchführung zu beachten seien. Das reiche vom Anmelden bei der Polizei über das Bereitstellen von Sanitätern bis hin zu Absperrungen und mobiler Beschallung durch die Lautsprecher der örtlichen Kreuzbruderschaft.</p><p>Beim frei auf dem Marktplatz stehenden Altar von Sankt Andreas und der Heiligen Familie gibt es zwei Sichtseiten mit jeweils einem Bild rechts und links der Altarfläche, alle anderen stehen an Gebäude angelehnt und haben jeweils zwei Bilder. „Die Überlegung war, dass durch möglichst farbige Motive mit Bezug zur jeweiligen Pfarrei ein bunter Akzent gesetzt wird. Wenn in kommenden Jahren Fronleichnam auf einen früheren Termin fällt, an dem noch nicht viel blüht, bedarf es also nicht unbedingt eines aufwändigen Blumenschmucks.“</p><p>Mayer war bei Suche nach passenden Motiven überraschend erfolgreich, konstatiert Bernhard Kübert. Die Motive von Wasser und Taube für die Taufe auf der einen und Ähre und Traube für die Eucharistie auf der anderen Seite habe kaum ein Mühlbacher gekannt. Es sind Aufnahmen der Glasfenster im Chor der örtlichen Kirche, 1958 von Friedrich May geschaffen. Der Karlburger Altar zeigt Detailaufnahmen von Glasfenstern des dortigen Gotteshauses mit Darstellungen von zwei Klosterfrauen. Zum einen Gertrud von Nivelles, der Sage nach Gründerin des Karlburger Marienklosters, zum anderen die selige Immina, die ihr Kloster auf dem Würzburger Marienberg mit Bischof Burkard gegen das bischöfliche Kloster in Würzburg tauschte, damit dieser eine angemessene Residenz beziehen konnte.</p><p>Da sich in Laudenbach keine verwendbaren Glasgemälde fanden, sind auf dem Altar für diesen Ort anbetende Engel aus dem ersten südlichen Chorfenster von Sankt Andreas zu finden. Diese Kirche lieferte auch die Motive für die eine Seite des Marktplatzaltars: Auf der einen Seite finden sich der heilige Kilian und Würzburgs erster Bischof Burkard, wie auf dem Nord-Querhaus-Fenster der Kunstglaserei F. A. Zettler aus dem späten 19. Jahrhundert zu sehen. Die andere Seite zeigt Details des Glasbilds „Wasser des Lebens“, das Burkard Neuner 1967 für die frühere Taufkapelle und jetzige Marienkapelle der Kirche Zur Heiligen Familie schuf.</p><p>„Wir hoffen, dass viele Menschen kommen, und die Anwohner den Prozessionsweg auch ansprechend schmücken“, sagte Walter Riedmann, der als Lektor in Mühlbach und Laudenbach aktiv ist. Der zentrale Gottesdienst an Fronleichnam startet um 9 Uhr in Sankt Andreas. Die Prozession schließt sich an. Nach dem Ende gibt es in Pfarrhof und -garten von Sankt Andreas Gelegenheit zum gemeinsamen Mittagessen.</p><p class="text-right"><em>mh (POW)</em></p><p>(2425/0610; E-Mail voraus)</p><p><em><strong>Hinweis für Redaktionen: </strong>Fotos abrufbar im Internet</em></p>]]></content:encoded><category>Berichte</category><category>Main-Spessart</category><category>Pastoral der Zukunft</category></item><item><guid isPermaLink="false">news-65764</guid><pubDate>Wed, 28 May 2025 17:03:39 +0200</pubDate><title>Pfarrer Ernst Haas Moderator des Pastoralen Raums Obernburg am Main</title><link>https://pastoralderzukunft.bistum-wuerzburg.de/neuigkeiten/detail/ansicht/pfarrer-ernst-haas-moderator-des-pastoralen-raums-obernburg-am-main/</link><description>Obernburg/Großwallstadt (POW) Bischof Dr. Franz hat auf Vorschlag des Pastoralteams des Pastoralen Raums Obernburg am Main Pfarrer Ernst Haas (63), Teampfarrer im Pastoralen Raum Obernburg am Main, mit Wirkung vom 12. Mai 2025 zum Moderator auf sechs Jahre für den Pastoralen Raum Obernburg am Main ernannt.</description><content:encoded><![CDATA[<p class="western"><span style="line-height:100%">(2325/0559; E-Mail voraus)</span></p>]]></content:encoded><category>Personalmeldungen</category><category>Miltenberg</category><category>Pastoral der Zukunft</category></item><item><guid isPermaLink="false">news-64232</guid><pubDate>Sun, 16 Mar 2025 17:57:50 +0100</pubDate><title>Verwaltungsleitungen sollen Seelsorgepersonal entlasten</title><link>https://pastoralderzukunft.bistum-wuerzburg.de/neuigkeiten/detail/ansicht/verwaltungsleitungen-sollen-seelsorgepersonal-entlasten/</link><description>Konkrete Maßnahmen zu den Strategischen Zielen bis Ende November – Projektgruppen stellen Ergebnisse vor – Satzungen für Neuwahlen der Gremien überarbeitet</description><content:encoded><![CDATA[<p class="western"><strong>Volkersberg </strong>(POW) Mit einem einstimmigen Votum hat sich der Diözesanrat bei seiner Frühjahrsvollversammlung auf dem Volkersberg (Landkreis Bad Kissingen) dafür ausgesprochen, dass im gesamten Bistum bis 2027 in allen Pastoralen Räumen Verwaltungsleitungen eingeführt werden. Diese sollen das Seelsorgepersonal in Verwaltungsangelegenheiten entlasten. Weiter setzten sich die Delegierten des höchsten Laiengremiums im Bistum Würzburg von Freitag, 14., bis Sonntag, 16. März, mit dem Stand des Prozesses „Gemeinsam Kirche sein – Pastoral der Zukunft“ und den Bistumsfinanzen auseinander. Zudem beschlossen sie für die anstehenden Wahlen die Satzungen für die Gemeindeteams, die Gemeinsamen Pfarrgemeinderäte und die Räte im Pastoralen Raum sowie die entsprechenden Wahlordnungen. Bischof Dr. Franz Jung feierte mit den Frauen und Männern am Samstagabend in der Wallfahrtskirche auf dem Volkersberg einen Gottesdienst. Der frühere Leiter des BR-Studios Mainfranken, Eberhard Schellenberger, präsentierte im Anschluss in einer Mischung aus Lesung, Erzählung, Bildern, Audiodateien und Videos Geschichten und Ereignisse aus seinem Buch „Deckname Antenne“.</p><p>Wie die Aufgaben und Zuständigkeiten der als Verwaltungsleiter tätigen Frauen und Männer aussehen sollen, erläuterte Christof Brod, Referent des Generalvikars, dem Diözesanrat. So sollen diese auch den Dienstvorsitz für alle Beschäftigten in den Pfarrbüros und sonstiges Dienstpersonal im Pastoralen Raum übernehmen. Die Finanzierung dieser Stellen werde ohne zusätzlich Ausgaben dadurch möglich, dass unter anderem durch bevorstehende Verrentung die Zahl des Seelsorgepersonals rückläufig sei. Generalvikar Dr. Jürgen Vorndran nannte das Votum des Diözesanrats ein „unheimliches Pfund“, das der Planung spürbar Rückenwind gebe.</p><p>Den über 90 Delegierten stellte Ordinariatsrat Bernhard Lutz, stellvertretender Leiter der Hauptabteilung Seelsorge und Projektverantwortlicher für den Prozess „Gemeinsam Kirche sein – Pastoral der Zukunft“, den aktuellen Stand vor. Nach einer Beratung der konkreten Maßnahmen zu den Strategischen Zielen in den Gremien seien für den November die Veröffentlichung und das Inkraftsetzen der geplanten Maßnahmen vorgesehen. Dabei werden laut Lutz Diözesanrat, Priesterrat und Vertreterversammlung des Diözesan-Caritasverbands regelmäßig informiert, damit diese Gelegenheit haben, ihre Anmerkungen zu den Entscheidungen und deren Auswirkungen zu machen und Impulse zur Überarbeitung zu geben. Diözesanpastoralrat und Allgemeiner Geistlicher Rat auf der anderen Seite überprüften im Wesentlichen, ob getroffene Entscheidungen mit den Strategischen Zielen übereinstimmen, und identifizierten Themen, die in den oben genannten Gremien zu beraten seien. Weitere Rückmeldeschleifen seien vorgesehen, bevor 2027 die bisherigen Ergebnisse ausführlich bewertet würden. Zudem kündigte Lutz für den Sommer einen digitalen Fragebogen zum Prozess „Gemeinsam Kirche sein – Pastoral der Zukunft“ an. Dieser wolle zum einen die Arbeit der vergangenen Jahre weiter fruchtbar machen und sichern, aber auch konkrete Ansatzpunkte für weitere Entwicklungsschritte in den Blick nehmen. Den Fragebogen erstelle und werte das „Zentrum für angewandte Pastoraltheologie“ in Bochum als externer Partner aus.</p><p>Weiter stellte Lutz den Abschlussbericht der Projektgruppe zur Partizipativen Leitung vor. Zentral sei dabei der Begriff der „Hirtensorge“. Das Kirchenrecht lege fest, dass die Gesamtverantwortung für Verkündigung, Sakramente, Gottesdienst, Seelsorge und Caritas bei den Pfarrern liege. Die Hirtensorge werde durch das jeweilige Pastoralteam nach gemeinsamer Festlegung der Aufgaben und Verantwortungsbereiche ausgeübt. Dabei seien die übrigen Gläubigen in die verschiedenen Dienste und auf Ebene der Räte einzubeziehen. Ergebnis der Projektgruppe ist, dass Maßnahmen der internen und der externen Kommunikation weiter auszubauen sind. „Kommunikation muss systematisch bei allen Entscheidungen mitbedacht werden. Das bedeutet zum Beispiel, dass Begriffe einheitlich verwendet und über deren Bedeutung Verständnis herrschen muss“, erläuterte Lutz. Wenn es um Partizipative Haltung geht, erfordere das auch eine innere Haltung, die beispielsweise durch ein standardisiertes Coaching für die erste Pfarrerstelle gefördert werden könne. Die Bistumsleitung könne, so ein weiteres Ergebnis der Projektgruppe, die Partizipation fördern, indem die jeweiligen Aufgaben im Pastoralteam klar umschrieben werden und beispielsweise bei Stellenbesetzungen die jeweiligen Teams mit einbezogen werden. Zudem sei eine verbindliche Regelung erforderlich, dass externe Hilfe hinzugezogen werden muss, wenn ein Konflikt nicht im Team gelöst werden kann.</p><p>Generalvikar Vorndran betonte bei der anschließenden Aussprache, viele verbänden das Thema „Leitung in der Kirche“ mit dem Bild einer spitzen Pyramide. „Mit der Einführung des solidarischen Leitungsmodells mit mehreren Teampfarrern, einem Moderator und einer Koordinatorin beziehungsweise einem Koordinator setzte das Bistum Würzburg auf eine flachere Leitungspyramide.“ Es zeige sich zunehmend, dass angesichts der momentanen Personalentwicklung das Bistum Leitung in Form einer spitzen Pyramide in 30 Jahren nicht mehr umsetzen könne. Das Konzept der Verwaltungsleitung in jedem Pastoralen Raum lege nun einen weiteren Baustein für eine flachere Leitungspyramide vor. Die Bistumsleitung setze auf Erfahrungen mit den neuen Formaten, bevor diese festgeschrieben würden.</p><p>###GALERIE###</p><p>Erstmals nahm der neue Finanzdirektor, Ordinariatsrat Gerald Düchs, an einer Vollversammlung des Diözesanrats teil. Er stellte den Frauen und Männern des Diözesanrats unter anderem den Jahresabschluss der Diözese für 2023 sowie die Finanzplanung für 2025 vor. „Auch wenn in den vergangenen Jahren die Kirchensteuereinnahmen weitestgehend gleich geblieben sind, beträgt doch der Kaufkraftverlust über die vergangenen Jahre knapp 20 Prozent.“ Der Gesamtetat des Bistums für 2025&nbsp;sei mit knapp 218 Millionen Euro angesetzt. Rund 178 Millionen davon seien durch die Kirchensteuer finanziert. Dass das Jahresergebnis für 2023 positiv ausgefallen sei, hänge unter anderem damit zusammen, dass dank eines inzwischen ausgeprägten Kostenbewusstseins in allen Hauptabteilungen die Ausgaben unter den geplanten Budgets geblieben seien. Auch die Ausgaben für Bauzuschüsse an Kirchenstiftungen seien geringer als geplant ausgefallen. Nach Ende des Bau-Moratoriums liefen die Baumaßnahmen erst wieder langsam an. Bereits einplant ist nach den Worten von Düchs der Baukostenbedarf für die Kirchen im Bistum nach dem Abschluss der Immobilienkategorisierung. Pro Jahr rechne seine Hauptabteilung mit Kosten von 19,5 Millionen Euro für den Erhalt der Gotteshäuser, für weitere Gebäude der Kirchenstiftungen seien pro Jahr 5,5 Millionen Euro eingeplant. Da die Maßnahmen erst wieder anliefen, umfasse das Budget für Bau im Jahr 2025&nbsp;insgesamt 10,2 Millionen Euro.</p><p>Düchs verwies außerdem darauf, dass seit März der Umweltbeauftragte Pastoralreferent Christof Gawronski mit halber Stelle auch Referent für Nachhaltigkeit in der Hauptabteilung Finanzen und Immobilien sei. Dieses Feld umfasse neben Ökologie auch die Felder Soziales sowie die internen Steuerungs- und Kontrollstrukturen. Als Referent für Nachhaltigkeit entwickle und begleite dieser zudem die Umsetzung einer Strategie für den Photovoltaikausbau für kirchliche Gebäude. Bis Ende September werde Gawronski darüber hinaus ein Konzept für eine Nachhaltigkeitsberichterstattung vorlegen.</p><p class="western"><span style="line-height:100%"><i>mh (POW)</i></span></p><p class="western"><span style="line-height:100%">(1225/0291; E-Mail voraus)</span></p><p class="western"><span style="line-height:100%"><i><u><b>Hinweis für Redaktionen:</b></u></i><i> Fotos abrufbar im Internet</i></span></p>]]></content:encoded><category>Berichte</category><category>Bad Kissingen</category><category>Generalvikar Dr. Jürgen Vorndran</category><category>Bischof Franz Jung</category><category>Pastoral der Zukunft</category></item><item><guid isPermaLink="false">news-64231</guid><pubDate>Sun, 16 Mar 2025 17:49:50 +0100</pubDate><title>Bischof: Engagement vieler Menschen Fundament der Pastoralen Räume</title><link>https://pastoralderzukunft.bistum-wuerzburg.de/neuigkeiten/detail/ansicht/bischof-engagement-vieler-menschen-fundament-der-pastoralen-raeume/</link><description>Was Bischof Dr. Franz Jung bei seinen Besuchen im Bistum beobachtet hat und welche Fragen anzugehen sind – Diözesanratsvorsitzender Wolf warnt vor negativem Blick auf Migration und fordert mehr sozialen Wohnungsbau</description><content:encoded><![CDATA[<p class="western"><strong>Volkersberg </strong>(POW) Zentrale Beobachtungen von seinen Besuchen in den 43 Pastoralen Räumen des Bistums Würzburg hat Bischof Dr. Franz Jung dem Diözesanrat bei der Frühjahrsvollversammlung auf dem Volkersberg (Landkreis Bad Kissingen) geschildert. Ihn habe beeindruckt, dass das Engagement einer großen Zahl von Menschen jeweils das Fundament der Pastoralen Räume bilde. „Überall habe ich eine große Sehnsucht nach Spiritualität und eine tiefe Dankbarkeit für Angebote der Glaubensvertiefung gespürt“, sagte er. Die Menschen seien motiviert, die Zukunft des Bistums zu gestalten, und suchten zugleich Orientierung für diesen Weg. „Wir müssen ins Gespräch darüber kommen, wer heute die Trägerinnen und Träger der Pastoral sind und wer diese in Zukunft sein werden.“ Zudem geht es laut Bischof Jung um die Frage, wie Seelsorge und caritatives Handeln mit Mehrwert miteinander verbunden werden können. In diesem Zusammenhang habe er es als positiv empfunden, dass bei allen Terminen die Bürgermeister und Vertreter der evangelischen Kirche teilnahmen.</p><p>Nachdrücklich warb der Bischof für einen Dialog über die Themen Berufung und Personalgewinnung sowie die Zielsetzungen kirchlicher Anstrengungen. „Was tun wir, um die Gottesfrage in der Welt präsent zu halten?“ Das bedeute auch, Perspektiven für die Evangelisierung zu entwickeln. Beispielsweise müsse gefragt werden, wie der Glaube in der Gegenwart verkündet werden kann, wie Menschen gut auf Erstkommunion, Firmung und Ehe vorbereitet werden können. Klar sei: „Veränderung braucht Konzepte, Konzepte Akzeptanz. Akzeptanz benötigt Kommunikation, und diese wiederum Begleitung.“ Im Kern heiße das auch: „Wie gestalten und leben wir Synodalität?“ Bischof Jung warb zudem dafür, die Seelsorgerinnen und Seelsorger bei Verwaltungsaufgaben zu unterstützen. Dafür votierten die Delegierten des Diözesanrats bereits vor dem Wort des Bischofs einstimmig (<em><a href="https://pow.bistum-wuerzburg.de/aktuelle-meldungen/detailansicht/ansicht/verwaltungsleitungen-sollen-seelsorgepersonal-entlasten/" target="_blank" class="external-link">siehe eigener Bericht</a></em>).</p><p>Wenn es um das Thema Flucht und Vertreibung geht, verlören viele aus dem Blick, dass es dabei für die Betroffenen um das Überleben und das tägliche Brot gehe. Daran erinnerte Diözesanratsvorsitzender Dr.&nbsp;Michael Wolf in seinem „Bericht zur Lage“. Der Anschlag auf die Kindergartengruppe in Aschaffenburg habe den diesjährigen Bundestagswahlkampf völlig verändert. Das Thema Migration habe die Tagesordnung beherrscht. „Wichtig wäre das Thema Wirtschaft gewesen. Deutschland befindet sich in einer Phase der Rezession, und eine Besserung scheint kurzfristig nicht in Sicht zu sein, nicht bei den von den USA ausgelösten wirtschaftlichen Wirren.“ Migration habe ethische und gesellschaftliche Aspekte. „Können wir Menschen, die vor kriegerischen Handlungen oder vor Verfolgung aus der Heimat fliehen, den Schutz verweigern? Meine Großeltern konnten von der Ablehnung der Flüchtlinge aus dem Osten durch die alteingesessene Bevölkerung erzählen.“</p><p>Von der aktuellen Migration profitiere die Gesellschaft, die andernfalls auf dem Weg Japans in die Überalterung wäre. Zudem hätten viele der Frauen und Männer, die als Ärzte und Pflegekräfte in Krankenhäusern und Heimen tätig sind, Migrationshintergrund. „In Großbritannien haben nach dem Brexit viele medizinische Fachkräfte das Land verlassen und die schon zuvor nicht besonders gute Behandlung noch verschlechtert.“ Für die im Wahlkampf geforderte Verschärfung der Grenzkontrollen fehlten zudem laut Gewerkschaft der Polizei die Beamten. Wolf kritisierte, dass die extreme Rechte nach einem Anschlag sofort versuche, die Massen zu mobilisieren, wenn der Attentäter Ausländer sei wie in Aschaffenburg oder Magdeburg. „Aber bitte wo war die Reaktion auf die Amokfahrt in Mannheim mit einem deutschen Fahrer? Jeder Anschlag auf Leib, Leben und Gesundheit oder Wirtschaftsgüter ist verwerflich und muss im Rahmen der bestehenden Gesetze verfolgt werden“, mahnte Wolf.</p><p>Zudem forderte Wolf, mehr bezahlbaren Wohnraum zu schaffen. „Hier sind alle gefordert: Bund, Land, Kommunen, aber auch die Kirchen und deren Siedlungswerke.“ Hier angelegtes Geld sei gut investiert. „Die AfD hat bei der jüngsten Bundestagswahl mehr als 20 Prozent der Stimmen auf sich vereint. Ich glaube nicht, dass die Wähler alle dem extremen rechten Spektrum zuzuordnen sind. Aber viele von ihnen sind diejenigen, die sich von den Parteien der Mitte nichts mehr erwarten.“ Mit Blick auf die von der Unabhängigen Kommission zur Aufarbeitung von sexuellem Missbrauch im Bistum Würzburg (UKAM) für den 8. April angekündigte Vorstellung einer Studie sagte Wolf, er hoffe inständig, „dass wir von allen Fällen schon wissen und wir nicht von neuen Erkenntnissen überrascht werden. Eine Reaktion des Bistums wird notwendig sein, und vielleicht für viele auch schmerzhaft.“ Mit Blick auf die Präventionsschulungen der Diözese sagte Wolf: „Nehmen Sie die angebotenen Schulungen wahr und seien sie aufmerksam. Es hilft dem Missbrauch vorzubeugen – und Vorbeugen ist besser als Heilen.“</p><p class="western text-right"><span style="font-weight:normal"><span style="line-height:100%"><i>mh (POW)</i></span></span></p><p class="western"><span style="font-weight:normal"><span style="line-height:100%">(1225/0292; E-Mail voraus)</span></span></p><p class="western"><span style="font-weight:normal"><span style="line-height:100%"><i><u><b>Hinweis für Redaktionen:</b></u></i><i> Fotos abrufbar im Internet</i></span></span></p>]]></content:encoded><category>Berichte</category><category>Bad Kissingen</category><category>Bischof Franz Jung</category><category>Pastoral der Zukunft</category></item><item><guid isPermaLink="false">news-63459</guid><pubDate>Sun, 02 Feb 2025 12:05:00 +0100</pubDate><title>Pastoraler Raum Erlenbach etabliert das Leitungsmodell „in solidum“ – Pater Mathias Yagappa wird Pfarrer „in solidum“</title><link>https://pastoralderzukunft.bistum-wuerzburg.de/neuigkeiten/detail/ansicht/pastoraler-raum-erlenbach-etabliert-das-leitungsmodell-in-solidum-pater-mathias-yagappa-wird-pfarrer-in-solidum/</link><description>Erlenbach (POW) Pater Mathias Yagappa (56) von den Missionaren des heiligen Franz von Sales, derzeit Pfarrvikar im Pastoralen Raum Erlenbach am Main, wird mit Wirkung zum 1. April 2025 zum Pfarrer „in solidum“ in diesem Pastoralen Raum ernannt. Dienstsitz ist zunächst in Trennfurt. </description><content:encoded><![CDATA[<p class="western">Generalvikar Dr. Jürgen Vorndran führt bei einem Gottesdienst am Sonntag, 6. April, um 17 Uhr in der Pfarrkirche Sankt Nikolaus in Wörth am Main Pfarrer Monsignore Franz Leipold, Pfarrer Wolfgang Schultheis und Pfarrer Yagappa als Pfarrer „in solidum“ für den Pastoralen Raum Erlenbach am Main ein. Fortan werden sie gemäß canon 517 §1 CIC solidarisch den Pastoralen Raum leiten. Zugleich überreicht der Generalvikar Schultheis die Ernennungsurkunde zum Moderator des Pastoralen Raums. Die Amtszeit des Moderators beträgt sechs Jahre, die Ernennung durch Bischof Dr. Franz Jung erfolgt auf Vorschlag des örtlichen Pastoralteams und des Rates im Pastoralen Raum. Zum Pastoralen Raum Erlenbach am Main gehören rund 13.000 Katholikinnen und Katholiken in den Pfarreiengemeinschaften „Christus, der Weinstock – Erlenbach am Main“, „Johannes Nepomuk, Klingenberg-Röllfeld-Trennfurt“ und „Sankt Wendelinus, Röllbach“.</p><p>Mathias Yagappa wurde 1968 in Yadavanahalli in Indien geboren. Die Priesterweihe empfing er am 9.&nbsp;Oktober 1999 in Hebbagodi/Indien. Im Bistum Würzburg wirkte Yagappa ab September 2006 zunächst als Kaplan in Marktheidenfeld, ab Oktober 2008 als Pfarrvikar der Pfarrei Niedernberg. Im September 2010 wurde er Kaplan in der Pfarreiengemeinschaft „Um den Gotthard im Odenwald, Amorbach“ und ab September 2012 Pfarrvikar. 2015 verließ Yagappa das Bistum Würzburg, um im indischen Savanur Schulleiter der Ordensschule sowie Superior der Gemeinschaft und Missionsmoderator zu werden. 2018&nbsp;wechselte er als Schulleiter an die Highschool seines Ordens in Srinivasapur und wurde dort auch Superior und Missionsmoderator seiner Gemeinschaft. Seit 2023 ist Yagappa Pfarrvikar im Pastoralen Raum Erlenbach am Main.</p><p class="western"><span style="line-height:100%">(0625/0149; E-Mail voraus)</span></p><p class="western"><span style="line-height:100%"><i><u><b>Hinweis für Redaktionen: </b></u>Foto abrufbar im Internet</i></span></p>]]></content:encoded><category>Personalmeldungen</category><category>Kurzmeldungen</category><category>Miltenberg</category><category>Generalvikar Dr. Jürgen Vorndran</category><category>Pastoral der Zukunft</category></item><item><guid isPermaLink="false">news-63415</guid><pubDate>Wed, 29 Jan 2025 12:48:51 +0100</pubDate><title>Beim Umsetzen der Strategischen Ziele von Zielen und Inhalten her denken</title><link>https://pastoralderzukunft.bistum-wuerzburg.de/neuigkeiten/detail/ansicht/beim-umsetzen-der-strategischen-ziele-von-zielen-und-inhalten-her-denken/</link><description>Generalvikar Vorndran: Pastorale Räume zunehmend als Sozialraum wahrnehmen – Immobilienkategorisierung: Mehr als 90 Prozent der Kirchen bleiben erhalten – Baumaßnahmen: „Was vor Ort entschieden werden kann, soll vor Ort entschieden werden“</description><content:encoded><![CDATA[<p><strong>Würzburg </strong>(POW) „Wir alle sind aufgefordert, die Kirche in eine gute Zukunft zu führen.“ Das hat Generalvikar Dr. Jürgen Vorndran bei der Pressekonferenz des Bistums Würzburg zum Jahresauftakt am Mittwoch, 29. Januar, im Würzburger Burkardushaus betont. Der Prozess „Gemeinsam Kirche sein – Pastoral der Zukunft“ gelange 2025 zum Abschluss. Seit 2015 seien beispielsweise die Zahl der Dekanate von 22 auf neun reduziert und die Dekanatsbüros mit Verwaltungsentlastung und ‑unterstützung für die Kirchenstiftungen ausgestattet worden. „Es wurden die 43 Pastoralen Räume geographisch umschrieben und die Zusammenarbeit darin etabliert, um die Pastoral entsprechend der sich verändernden Herausforderungen neu auszurichten“, erläuterte der Generalvikar. In 34 Pastoralen Räumen sei bereits das Leitungsmodell „in solidum“ nach Canon 517,1 des kirchlichen Gesetzbuchs CIC etabliert, bei dem sich die Pfarrer die Leitungsverantwortung solidarisch teilen. Drei weitere Pastorale Räume hätten für das laufende Jahr angekündigt, dieses Leitungsmodell zu beantragen. Auch die Rätestruktur im Bistum sei neu gefasst und bei der jüngsten Pfarrgemeinderatswahl umgesetzt worden. Der Pastorale Raum solle verstärkt als Sozialraum wahrgenommen werden, in dem sich Kirche mit anderen Akteuren vernetzt und kooperiert. „Hierdurch wird unsere Vision ‚Christ sein unter den Menschen‘ immer mehr verwirklicht.“</p><p>Pastorale Standards für die Themenbereiche „Geburt und Taufe“ sowie „Sterben, Tod und Trauer“ seien bereits entwickelt, in der Beratungsphase seien diese für die Bereiche „Vom Kind zum Jugendlichen: Kita – Schule – Erstkommunion“ sowie „Firmung – Auf dem Weg zum Erwachsenwerden“. Noch in Arbeit, aber laut Plan bis zum Jahresende abgeschlossen, seien Projekte zur Verwaltungsleitung im Pastoralen Raum und dem Zueinander der leitenden Rollen im Pastoralen Raum. Bei den Beratungen der Themen seien die verschiedenen diözesanen Gremien maßgeblich involviert gewesen. „Hierdurch konnten wir in unserem Bistum Erfahrungen mit synodalen Entscheidungsprozessen gewinnen und einen synodalen Beratungsprozess entwickeln.“</p><p>Seit der Veröffentlichung der Strategie „Zukunft gestalten – Aus dem Geist der Kraft, der Liebe und der Besonnenheit“ im Juli 2024 arbeiten laut Vorndran elf Arbeitsgruppen an Vorschlägen zur Umsetzung. „Es ist wichtig, dass dieser Transformationsprozess von den Inhalten und Zielen her gedacht wird. Es wäre zu kurz gegriffen, ihn als reinen Haushaltssicherungsprozess zu deuten.“ Konkrete Vorschläge zur Entscheidung würden ab März vorliegen und verschiedene diözesane Gremien dazu Rückmeldungen geben. „Dieses Verfahren zur Umsetzung wird uns in den nächsten Jahren begleiten“, betonte Generalvikar Vorndran.</p><p>Seit Herbst 2020 habe sich das Bistum mit der Kategorisierung der Immobilien befasst. Dr. Jürgen Emmert und Team hätten einen Gebäudebestand von rund 2250 Gebäuden erfasst und bearbeitet, darunter 950 Kirchen, 220 Kapellen, 392 Gemeindezentren und 638 Pfarrhäuser, Verwaltungs- und Pfarrbüros. Begleitend fanden in den vergangenen zwei Jahren 49 Informationsveranstaltungen in den Pastoralen Räumen statt. Im Anschluss gaben die Pastoralen Räume Rückmeldungen, die Grundlage für die Kategorisierung durch eine Projektgruppe waren, „einige wenige Einsprüche wurden durch den Bischof entschieden“. Einzelne finale Kategorisierungen stünden noch aus. Mehr als 90 Prozent der Kirchen seien in den Kategorien A bis D enthalten, was nach den Worten des Generalvikars bedeutet: „Nur etwa jede zehnte Kirche soll mittelfristig einer anderen Nutzung zugeführt werden.“</p><p>Diese Kategorisierungen seien das Fundament, auf dem das Bistum jetzt wieder gezielt Baumaßnahmen angehe, um „nachhaltige und tragfähige Kirchen und Gebäudenutzungen zu entwickeln und umzusetzen. Dem trägt auch die Ernennung der neuen Diözesanbaumeisterin Katja Mark-Engert Rechnung“, sagte Generalvikar Vorndran. Das Bistum wolle ein verlässlicher Partner für die notwendigen Baumaßnahmen sein und diese gemeinsam mit den Kirchenstiftungen angehen und die priorisierten Gebäude in eine gute Zukunft bringen. Überhaupt sei das Bistum mit Ordinariatsrätin Kathrin Pfeil als Verwalterin des Bischöflichen Stuhls und Birgit Derr als neuer stellvertretender Finanzdirektorin vorangeschritten in der geschlechtergerechten Personal- und Organisationsentwicklung.</p><p>Beispielsweise stehe derzeit die Umsetzung des zweiten Bauabschnitts für die Innenrenovierung der Münnerstädter Stadtpfarrkirche Sankt Maria Magdalena an, in die Gelder der Kirchenstiftung, der politischen Gemeinde, des Denkmalamts, des Landkreises, des Bezirks und des Bistums fließen. „So kann eine Maßnahme, die aufgrund des Baumoratoriums in den vergangenen vier Jahren nur in reduzierten Teilen angegangen werden konnte, jetzt vervollständigt und zu einem guten Abschluss geführt werden.“ Bei der Immobilienkategorisierung sei zu beachten, dass die katholische Kirche in Unterfranken aus vielen selbständigen Körperschaften bestehe, die ihr Immobilieneigentum verantwortungsvoll verwalteten. Das Bischöfliche Ordinariat nehme für diese die Stiftungsaufsicht wahr. „Es ist mir wichtig, dass dieses subsidiäre System gestärkt wird. Was vor Ort beraten und entschieden werden kann, soll vor Ort beraten und entschieden werden.“</p><p class="western text-right"><span style="line-height:100%"><i>mh (POW)</i></span></p><p class="western"><span style="line-height:100%">(0525/0130; E-Mail voraus)</span></p><p class="western"><span style="line-height:100%"><i><u><b>Hinweis für Redaktionen:</b></u></i><i> Foto abrufbar im Internet</i></span></p><p><iframe width="560" height="315" src="https://www.youtube.com/embed/8ISInZSEdlk?si=sFvI7UCgogzQngI5" title="YouTube video player" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen=""></iframe></p>]]></content:encoded><category>Berichte</category><category>Würzburg</category><category>Generalvikar Dr. Jürgen Vorndran</category><category>Haushalt und Finanzen</category><category>Pastoral der Zukunft</category></item><item><guid isPermaLink="false">news-62558</guid><pubDate>Fri, 06 Dec 2024 09:05:00 +0100</pubDate><title>Pastoraler Raum Aschaffenburg Ost etabliert Leitungsmodell „in solidum“</title><link>https://pastoralderzukunft.bistum-wuerzburg.de/neuigkeiten/detail/ansicht/pastoraler-raum-aschaffenburg-ost-etabliert-leitungsmodell-in-solidum/</link><description>Schmerlenbach (POW) Generalvikar Dr. Jürgen Vorndran führt bei einem Gottesdienst in der Schmerlenbacher Pfarr- und Wallfahrtskirche Sankt Agatha am zweiten Adventssonntag, 8. Dezember, um 18 Uhr Alfred Bauer, Nikolaus Hegler, Matthias Rosenberger und Erich Sauer als Pfarrer „in solidum“ für den Pastoralen Raum Aschaffenburg Ost ein. Fortan werden sie gemäß c. 517 §1 CIC solidarisch den Pastoralen Raum Aschaffenburg Ost leiten. </description><content:encoded><![CDATA[<p><span style="line-height:100%">Zugleich überreicht der Generalvikar Sauer die Ernennungsurkunde zum Moderator des Pastoralen Raums. Die Amtszeit des Moderators beträgt sechs Jahre, die Ernennung durch Bischof Dr. Franz Jung erfolgt auf Vorschlag des örtlichen Pastoralteams und des Rates im Pastoralen Raum. Die Aufgabe des Koordinators teilen sich Diakon Stefan Gehringer, Pastoralreferent Michael Kornberger und Gemeindereferent Wolfgang Keller. Zum Pastoralen Raum Aschaffenburg Ost gehören rund 16.200 Katholiken in den Pfarreiengemeinschaften Goldbach, „Hösbach – Maria an der Sonne“, „<span style="background:#ffffff">Sankt Maria und Johannes der Täufer, Johannesberg“ sowie der Untergliederung Haibach.</span></span></p><p class="western"><span style="line-height:100%"><font color="#000000">(</font><font color="#000000">50</font><font color="#000000">24/1</font><font color="#000000">304</font><font color="#000000">; E-Mail voraus)</font></span></p><p class="western"><br />&nbsp;</p>]]></content:encoded><category>Kurzmeldungen</category><category>Aschaffenburg</category><category>Generalvikar Dr. Jürgen Vorndran</category><category>Pastoral der Zukunft</category></item><item><guid isPermaLink="false">news-61938</guid><pubDate>Tue, 29 Oct 2024 14:10:54 +0100</pubDate><title>Pastoraler Raum Haßberge Ost etabliert Leitungsmodell „in solidum“</title><link>https://pastoralderzukunft.bistum-wuerzburg.de/neuigkeiten/detail/ansicht/pastoraler-raum-hassberge-ost-etabliert-leitungsmodell-in-solidum/</link><description>Ebern (POW) Generalvikar Dr. Jürgen Vorndran führt bei einem Gottesdienst in der Eberner Pfarrkirche Sankt Laurentius am Sonntag, 3. November, um 17 Uhr Dr. Vincent Moolan Kurian, Dr. Matthias Rusin und Gregor Sauer als Pfarrer „in solidum“ für den Pastoralen Raum Haßberge Ost ein. </description><content:encoded><![CDATA[<p>Fortan werden sie gemäß c. 517 §1 CIC solidarisch den Pastoralen Raum Haßberge Ost leiten. Zugleich überreicht der Generalvikar Moolan Kurian die Ernennungsurkunde zum Moderator des Pastoralen Raums. Die Amtszeit des Moderators beträgt sechs Jahre, die Ernennung durch Bischof Dr. Franz Jung erfolgt auf Vorschlag des örtlichen Pastoralteams und des Rates im Pastoralen Raum. Die Aufgabe des Koordinators übernimmt Gemeindereferent Matthias Vetter. Zum Pastoralen Raum Haßberge Ost gehören knapp 15.700 Katholiken in den Pfarreiengemeinschaften „Gemeinsam unterwegs – Ebern-Unterpreppach-Jesserndorf“, „Maintal – Heilige Länder, Kirchlauter“, „Sankt Christophorus im Baunach-, Itz- und Lautergrund, Baunach“ sowie „Sankt Kilian und Weggefährten, Pfarrweisach“</p><p>(4424/1152; E-Mail voraus)</p>]]></content:encoded><category>Kurzmeldungen</category><category>Haßberge</category><category>Generalvikar Dr. Jürgen Vorndran</category><category>Pastoral der Zukunft</category></item><item><guid isPermaLink="false">news-60619</guid><pubDate>Tue, 23 Jul 2024 15:52:09 +0200</pubDate><title>Die Not der Menschen als Maßstab</title><link>https://pastoralderzukunft.bistum-wuerzburg.de/neuigkeiten/detail/ansicht/die-not-der-menschen-als-massstab-1/</link><description>Vertreterversammlung der Caritas tagte in Würzburg – Barbara Stamm als Vorbild für den Dienst am Nächsten gewürdigt</description><content:encoded><![CDATA[<p class="western"><strong>Würzburg </strong>(POW) Es braucht eine Kirche, die die Nöte der Menschen sieht. Das hat Domkapitular Monsignore Clemens Bieber, Vorsitzender des Diözesan-Caritasverbands (DiCV), bei der Vertreterversammlung am Freitag, 19. Juli, im Caritashaus in Würzburg betont. Vor den rund 50&nbsp;Anwesenden sagte er: „Die Not der Menschen muss der Maßstab sein für das, was wir tun.“</p><p>In seinem geistlichen Impuls zu Beginn der Vertreterversammlung verwies Bieber zunächst auf die Verhüllung eines Karlstädter Kirchturms im Jahr 2022. Das Problem sei heutzutage, „dass Kirche in vielen Bereichen eher verhüllt erscheint und die Menschen nicht mehr sehen, wofür die Kirche eigentlich steht“, sagte der Vorsitzende. Hier sei Caritas ein maßgeblicher Teil und es gelte, nicht nur auf Strukturen und Finanzmittel zu schauen, sondern die Not der Menschen zum Maßstab des eigenen Tuns zu machen. Dafür bedürfe es personeller und finanzieller Mittel.</p><p>Nach der vergangenen Vertreterversammlung im Februar habe man bei der unterfränkischen Caritas gehofft, dass es vom Bistum Würzburg im Rahmen des Strategieprozesses künftig einen höheren Anteil an den zu verteilenden finanziellen Ressourcen für die Caritas geben werde. Zwar begrüßten die Vertreterinnen und Vertreter die künftige Schwerpunktsetzung im Bistum beim Thema sozial-caritatives Handeln. Dass es künftig sehr schwierig werde, mit vergleichsweise wenigen Mitteln den sozialen Notwendigkeiten gerecht zu werden, bedauerte aber die große Mehrheit der Anwesenden.</p><p>Pastoralreferent Bernhard Lutz, stellvertretender Leiter der Hauptabteilung Seelsorge, informierte die Vertreterversammlung über den weiteren Ablauf bei der Umsetzung der jüngst veröffentlichten Strategischen Ziele. Man habe sich bemüht, die Rückmeldungen der Caritas und anderer Stellen im Strategiepapier aufzugreifen, und verfüge nun über eine „Grundlage“, auf Basis derer die „eigentliche Arbeit“ beginnen könne. „Kommunikation“ und die „Überprüfung“ der Ziele, angesichts derzeit noch nicht vorhersehbarer Entwicklungen, bezeichnete Lutz als wichtige Bausteine auf dem Weg zum Erreichen des Gesamtziels im Jahr 2030.</p><p><a name="_GoBack"></a> In Zeiten sinkender Kirchensteuereinnahmen und vor dem Hintergrund der Strategischen Ziele im Bistum hat sich auch der DiCV Würzburg auf den Weg gemacht, Schwerpunkte für die Zukunft zu setzen, wie Angela M. Lixfeld, Leiterin der Abteilung Verband und Personal des DiCV, erklärte. Hierbei erfolge zunächst eine sogenannte Nutzwertanalyse, die konsensorientiert den Auftakt für einen anschließenden Zukunftsprozess beim DiCV und in der unterfränkischen Caritaslandschaft bilden soll.</p><p>Lixfeld informierte darüber, dass in einem ersten Schritt bereits fünf Hauptkriterien erarbeitet wurden. Sie lauten: „Die Liebe Christi drängt uns“, „Caritaskultur und Haltung“, „Führen und Kommunikation“, „Struktur“ sowie „Personelle und finanzielle Ressourcen“. Begleitet von Egon Endres, Professor für Sozialwissenschaften und -management an der Katholischen Stiftungshochschule München, werde man daran als Caritas in Unterfranken weiterarbeiten.</p><p>Zudem solle das Zusammenwirken mit dem Bischöflichen Ordinariat verbessert werden, erklärte Lixfeld. Domkapitular Bieber betonte: „Die Vision des Bischofs – einer caritativen Pastoral und einer pastoralen Caritas – kann nur Hand in Hand in Erfüllung gehen.“ Hier bedürfe es eines gemeinsamen Blicks. Das Schauen auf Unterschiede helfe nicht weiter, sagte Bieber. So soll etwa der Fachdienst Gemeindecaritas in Zusammenarbeit mit dem Bischöflichen Ordinariat weiterentwickelt werden.</p><p>Neben dem Zukunftsthema befassten sich die Vertreterinnen und Vertreter bei ihrer Versammlung unter anderem mit Satzungsänderungen bezüglich Prävention – hier werden die Präventionsordnung für das Bistum Würzburg sowie die Leitlinien des Deutschen Caritasverbandes angewandt – und aktuellen Themen aus dem Verband, etwa Personalgewinnung. Auch der Tätigkeitsbericht und die Entlastung des Caritasrats standen auf der Tagesordnung.</p><p>Am Ende dankte Monsignore Bieber allen für das Engagement und wünschte eine erholsame Sommerpause. Dafür hatte er den Anwesenden sogar Lektüre mitgebracht: die unlängst erschienene Biografie „Barbara Stamm – Politikerin aus Leidenschaft für die Menschen“. Stamm habe als „Mitstreiterin“ die Arbeit der Caritas gefördert und unterstützt. Durch ihren segenbringenden Einsatz sei sie weiterhin ein Vorbild für den Dienst am Nächsten.</p><p class="western"><span style="line-height:100%"><i>hela (Caritas)</i></span></p><p class="western"><span style="line-height:100%">(3024/0789; E-Mail voraus)</span></p><p class="western"><span style="line-height:100%"><i><u><b>Hinweis für Redaktionen:</b></u></i><i> Foto abrufbar im Internet </i></span></p>]]></content:encoded><category>Berichte</category><category>Würzburg</category><category>Pastoral der Zukunft</category></item><item><guid isPermaLink="false">news-59349</guid><pubDate>Mon, 22 Apr 2024 11:53:32 +0200</pubDate><title>Unterschiedliche Perspektiven zusammengebracht</title><link>https://pastoralderzukunft.bistum-wuerzburg.de/neuigkeiten/detail/ansicht/unterschiedliche-perspektiven-zusammengebracht-1/</link><description>Diözesanforum diskutiert überarbeitete Fassung der Strategischen Ziele – Zehn Themen zur weiteren Beratung im Diözesanpastoralrat definiert</description><content:encoded><![CDATA[<p><strong>Würzburg</strong>&nbsp;(POW) Die überarbeitete Fassung der Strategischen Ziele des Bistums Würzburg haben die Delegierten beim Diözesanforum am Samstag, 20. April, im Kilianeum-Haus der Jugend in Würzburg diskutiert. Dabei wurden zehn Themen definiert, die als Beratungsauftrag an den Diözesanpastoralrat weitergereicht werden. Vor allem die Bereiche „Caritas“, „Miteinander von Caritas und Pastoralteams“ sowie „Wertschätzung des Ehrenamts“ lagen den rund 140 Männern und Frauen am Herzen. „Der heutige Tag war ein Tag zum Hören, und ich glaube, das ist uns gut gelungen. Das ist ein gutes Vorzeichen für die weiteren Beratungen“, sagte Bischof Dr. Franz Jung. Generalvikar Dr. Jürgen Vorndran zeigte sich dankbar für die klaren Worte in den Arbeitsrunden: „Es war ein guter Diskussionstag, an dem auch kontroverse Meinungen aufeinandertrafen. Wir wissen nun, worauf wir den Fokus legen müssen.“ Die Ergebnisse gehen nun in die Redaktionsgruppe. Eine endgültige Version der Strategischen Ziele wird der Diözesanpastoralrat erarbeiten.</p><p>An der Veranstaltung nahmen Mitglieder des Diözesanrats, des Priesterrats, des Diözesanpastoralrats, des Allgemeinen Geistlichen Rats, der Vertreterversammlung des Diözesan-Caritasverbands, des Diözesansteuerausschusses, die Projektleitungen der einzelnen Projekte in diesem Programm, je eine hauptamtliche Vertretung aus jedem der 43 Pastoralen Räume der Diözese und die Vorstände der Mitarbeitervertretungen teil.</p><p>In die überarbeitete Fassung seien 230 Resonanzbögen „mit unglaublich vielen Anregungen und Verbesserungen“ eingeflossen, erläuterte Vorndran. Diese seien intensiv in den diözesanen Gremien beraten und im Diözesanpastoralrat diskutiert worden. Die Redaktionsgruppe habe daraufhin den Text überarbeitet. Ziel des heutigen Tages sei es nun, „ein Meinungsbild erheben zu können, welche Themen der Diözesanpastoralrat nochmals beraten muss, bevor er über eine finale Entscheidungsvorlage für den Bischof abstimmt“, erklärte Pastoralreferentin Christine Steger, Leiterin der Abteilung „Pastorale Entwicklung und Konzeption“.</p><p>In mehreren Arbeitsrunden diskutierten die Delegierten in Gruppen über die überarbeitete Fassung der Strategischen Ziele und bestimmten per Abstimmung zehn Themen, die ihnen besonders wichtig sind. Neben „Caritas“, „Miteinander von Caritas und Pastoralteams“ und „Wertschätzung des Ehrenamts“ waren dies „Bildung“, „Religionsunterricht“, „Schule organisiert Bildung für Alle“, „Ausbildung, Qualifikation und Begleitung“, „Jugend und Jugendpastoral“, „Ökumene“ sowie „Unterstützung, Verwaltung und Leitung“. Den Vertretern der Caritas war unter anderem wichtig, dass sichtbar wird, was Caritas alles leistet. Religionsunterricht müsse gestärkt werden, weil er für viele der erste Kontakt mit der Kirche und eine Chance sei, mit Familien in Kontakt zu kommen, war ein weiteres Ergebnis. Gebäude gemeinsam nutzen, lautete ein Vorschlag aus der Arbeitsgruppe „Ökumene“. Aus der Gruppe „Jugendpastoral“ kam der Wunsch nach Formaten, welche die Zeit zwischen Ministrantengruppe und den Angeboten für Erwachsene überbrücken.</p><p>Das Diözesanforum habe „die verschiedenen Perspektiven auf das große Thema Strategie“ zusammengebracht, sagte Bischof Jung nach der Veranstaltung. „Ich habe heute gemerkt, dass ein großer Konsens da ist. Niemand hat das Papier grundsätzlich in Frage gestellt. Es ging um Korrekturen im Einzelnen.“ So sei beispielsweise deutlich geworden, dass unter anderem beim Thema Caritas nachgearbeitet werden müsse.</p><p>Es seien „unheimlich viele tolle Themen“ zur Sprache gekommen, sagte Generalvikar Vorndran. Er hob drei davon besonders hervor: Ehrenamt, Schule und Caritas. „Wie können wir das Ehrenamt fördern? Da ist die katholische Kirche in Deutschland spitze, und wir wollen spitze bleiben“, stellte er fest. In den Schulen habe man den direkten Kontakt zu jungen Menschen. „Wie können wir hier die Weichen richtig stellen?“ Wichtig sei zudem die Vernetzung von Caritas und Seelsorge: „Wie können wir gut mit der Caritas in die Zukunft gehen?“</p><p>„Es ist gut, nicht übereinander, sondern miteinander zu reden und auch einmal verschiedene Sichten mitzunehmen“, sagte Dr. Michael Wolf, Vorsitzender des Diözesanrats der Katholiken. „Eine breite Basis zu haben, die die Einschränkungen und die Möglichkeiten sieht, ist eine sehr gute Sache.“</p><p><em><strong>Diözesanforum</strong></em></p><p>Seit 2019 gibt es im Bistum Würzburg ein jährliches Diözesanforum im Rahmen des Projektes „Pastoral der Zukunft“. Alle Mitglieder der diözesanen Gremien sind dazu eingeladen. Neben Priesterrat, Diözesanrat, Allgemeinem Geistlichem Rat und Diözesanpastoralrat können je nach Themenschwerpunkt weitere Vertreterinnen und Vertreter anderer Gremien zusätzlich eingeladen werden (zum Beispiel Bund der Deutschen Katholischen Jugend, Caritas…). Zu den Themen, die in den diözesanen Gremien beraten wurden, werden im Diözesanforum erneut Resonanzen eingeholt. Diese werden anschließend zu einer finalen Beratung an den Diözesanpastoralrat gegeben, in dem alle Gremien und auch Berufsgruppen und Orden vertreten sind. Dessen Ergebnis wird dann dem Bischof zur Entscheidung vorgelegt. Der Bischof beauftragt eine Moderation für die Durchführung des Diözesanforums.</p><p class="text-right"><em>sti (POW)</em></p><p>(1724/0439; E-Mail voraus)</p><p><em><strong>Hinweis für Redaktionen:</strong>&nbsp;Fotos abrufbar im Internet</em></p><p>Quelle: Pressestelle</p><p>Weitere <strong>Dokumente </strong>finden Sie auf der&nbsp;Seite Gemeinsam Kirche sein - Pastoral der Zukunft im&nbsp;<a href="https://bistumwuerzburg.viadesk.com/do/folder?id=9279165-666f6c646572" target="_blank" class="external-link" rel="noreferrer">MIT</a>.</p><p>Einen <strong>Filmbeitrag </strong>finden Sie demnächst auf dem&nbsp;<a href="https://www.youtube.com/@bistumwurzburg" target="_blank" class="external-link" rel="noreferrer">YouTube</a> Kanal des Bistums Würzburg.</p>]]></content:encoded><category>Pastoral der Zukunft</category></item><item><guid isPermaLink="false">news-58141</guid><pubDate>Mon, 29 Jan 2024 08:20:57 +0100</pubDate><title>Online: Pastoraler Standard „Sterben - Tod - Trauer“ | Information &amp; Austausch</title><link>https://pastoralderzukunft.bistum-wuerzburg.de/neuigkeiten/detail/ansicht/online-pastoraler-standard-sterben-tod-trauer-information-austausch/</link><description></description><content:encoded><![CDATA[<article><p>Mit der Verabschiedung und Umsetzung des&nbsp;Pastoralen Standards&nbsp;wird in der Diözese Würzburg eine klare Option getroffen, ein Haltungswechsel wird vollzogen. Die Pastoralen Räume im Bistum Würzburg sind dazu aufgerufen, bis zum 30. Juni 2024 die Umsetzung des Pastoralen Standards Sterben-Tod-Trauer zu planen. Mit unserem online-Format wollen wir gerne ins Gespräch kommen, Ihnen im Austausch Hintergründe und Kernanliegen des Pastoralen Standards vorstellen und so Unterstützung für die Umsetzung bieten. Eine Anmeldung ist erforderlich.</p><p><strong>Termine und weitere Informationen:</strong><br />Dienstag, 20.02.2024, 19:30-21:00 Uhr<br /><a href="https://fbi.bistum-wuerzburg.de/aktuelles-und-veranstaltungen/veranstaltungen/detail-va/?tx_sfeventmgt_pieventdetail%5Baction%5D=detail&amp;tx_sfeventmgt_pieventdetail%5Bcontroller%5D=Event&amp;tx_sfeventmgt_pieventdetail%5Bevent%5D=11778&amp;cHash=a7da37a2f06882110e98a6ead094d7ef" target="_blank" class="external-link">https://fbi.bistum-wuerzburg.de/aktuelles-und-veranstaltungen…</a></p><p>Montag, 11.03.2024, 19:30-21:00 Uhr<br /><a href="https://fbi.bistum-wuerzburg.de/aktuelles-und-veranstaltungen/veranstaltungen/detail-va/?tx_sfeventmgt_pieventdetail%5Baction%5D=detail&amp;tx_sfeventmgt_pieventdetail%5Bcontroller%5D=Event&amp;tx_sfeventmgt_pieventdetail%5Bevent%5D=11777&amp;cHash=0e5e013c3f7c9191f8f3806631625fbc" target="_blank" class="external-link">https://fbi.bistum-wuerzburg.de/aktuelles-und-veranstaltungen…</a></p><p>Samstag, 04.05.2024, 10:00-11:30 Uhr<br /><a href="https://fbi.bistum-wuerzburg.de/aktuelles-und-veranstaltungen/veranstaltungen/detail-va/?tx_sfeventmgt_pieventdetail%5Baction%5D=detail&amp;tx_sfeventmgt_pieventdetail%5Bcontroller%5D=Event&amp;tx_sfeventmgt_pieventdetail%5Bevent%5D=11776&amp;cHash=d70af002069f1f69136e4bcba1a8278a" target="_blank" class="external-link">https://fbi.bistum-wuerzburg.de/aktuelles-und-veranstaltungen…</a></p></article>]]></content:encoded><category>Pastoral der Zukunft</category></item><item><guid isPermaLink="false">news-55219</guid><pubDate>Mon, 15 May 2023 14:10:56 +0200</pubDate><title>Heft Kategorisierung Immobilien 2</title><link>https://pastoralderzukunft.bistum-wuerzburg.de/neuigkeiten/detail/ansicht/heft-kategorisierung-immobilien-2/</link><description></description><content:encoded><![CDATA[<p>Die Projektgruppe Kategorisierung Immobilien hat ein zweites Heft veröffentlicht.&nbsp;<br />Darin finden Sie von wichtigen Ansprechpartnern über die Zuschussrichtlinien bis zur Vorgehensweise bei einer Kirchenumnutzung viele Informationen, kompakt zusammengefasst.</p><p>Das Heft als PDF finden Sie in der&nbsp;<a href="https://bistumwuerzburg.viadesk.com/do/news?id=7351087-6e657773" target="_blank" class="external-link" rel="noreferrer">MIT-Gruppe&nbsp;Gemeinsam Kirche sein - Pastoral der Zukunft</a></p>]]></content:encoded><category>Pastoral der Zukunft</category></item><item><guid isPermaLink="false">news-51573</guid><pubDate>Mon, 30 May 2022 15:08:49 +0200</pubDate><title>Vor Ort etwas bewegen</title><link>https://pastoralderzukunft.bistum-wuerzburg.de/neuigkeiten/detail/ansicht/vor-ort-etwas-bewegen-1/</link><description></description><content:encoded><![CDATA[<p><strong>„Cool bleiben“, „auf Teamarbeit setzen“, „viel kommunizieren“ und „von einzelnen Rückschlägen nicht aufhalten lassen“ – diese Tipps haben langjährige Pfarrgemeinderäte ihren neu gewählten Kolleginnen und Kollegen beim Startabend für Pfarrgemeinderäte in Bad Neustadt gegeben. Das Sonntagsblatt war dabei.</strong></p><p>Damit die im März gewählten Pfarrgemeinderätinnen und -räte gut in ihre Arbeit starten können, finden derzeit in allen neun Dekanaten des Bistums Startabende statt. In Bad Neustadt kamen am Donnerstag, 12. Mai, knapp 40 Ehrenamtliche zum Startabend für das Dekanat Rhön-Grabfeld im Pfarrheim Mariä Himmelfahrt zusammen. Darunter waren sowohl erstmals Gewählte, als auch Ehrenamtliche, die sich schon länger im Pfarrgemeinderat engagieren. Sie wurden von Stefan Heining vom Fortbildungsinstitut der Diözese und von Monika Albert vom Referat Gemeindeentwicklung und pastorale Konzeption durch den Abend geleitet.</p><h3>Einblick und Ansprechpartner</h3><p>Zunächst waren allerdings die Ehrenamtlichen selbst gefragt – beispielsweise nach den eingangs erwähnten Tipps für die Neuen. Die erstmals Gewählten durften erzählen, warum sie sich entschieden haben, sich in den Gremien zu engagieren. Einige erklärten, dass die direkte Ansprache, ob sie kandidieren wollen, den Ausschlag gegeben habe. Aber auch die lapidare Antwort „Gab keinen anderen“, war zu hören. Und was hat diejenigen, die ein weiteres Mal kandidierten, überzeugt? Das ganze Team habe sich nochmal wählen lassen, war eine Antwort. Man sei eine gute Truppe gewesen und wolle das fortführen.</p><p>Im Anschluss gab Monika Albert einen Einblick in die Konzeption der Pastoralen Räume. Der Raum werde als Netzwerk betrachtet, in dem der einzelne Kirchturm ein Knotenpunkt neben vielen anderen, wie beispielsweise Kindergärten oder Altenheimen, sei. Es gehe darum, Kirche anders zu denken und zu den Menschen zu gehen. Man müsse sich die Frage „Was brauchen die Menschen von uns als Kirche?“ stellen.</p><p>Auch die verschiedenen Gremien – die Gemeindeteams auf Ebene der Pfarreien, der Gemeinsame Pfarrgemeinderat innerhalb der Pfarreiengemeinschaft und der Rat im Pastoralen Raum – wurden kurz vorgestellt. Darüber hinaus gab es für die Ehrenamtlichen eine Liste mit Ansprechpartnern der Diözese für verschiedene Themenbereiche, wie zum Beispiel die Jugendarbeit, den Umweltschutz oder den Auftritt in sozialen Netzwerken.</p><h3>Austausch in Workshops</h3><p>Wichtig ist es aber auch, die hauptamtlichen Ansprechpartner vor Ort zu kennen. Einige von ihnen waren am Startabend zugegen und stellten sich und ihre Arbeit vor. Zudem hatte jeder von ihnen einen Workshop zu seinem Themenbereich für den Abend vorbereitet. So ging es bei Ullrich Göbel von der Ehe- und Familienseelsorge darum, über die eigenen Bedürfnisse in einer Paarbeziehung zu erkennen, was in Beziehungen wichtig ist und daraus abzuleiten, was man in diesem Bereich anbieten könnte. Maria Garsky von der katholischen Erwachsenenbildung machte „Wie gestalte ich eine Sitzung“ zum Thema ihres Workshops. Dabei ging es beispielsweise um die Frage, wie man zu einer Sitzung einlade, aber auch darum, wie man moderiere, beispielsweise wenn jemand sehr viel rede.</p><p>Der Workshop von Bernhard Hopf vom Sachbereich Liturgie drehte sich um die Liturgie in den Gemeinden und was dort alles möglich sei. Elke Storch von der Gemeindecaritas stellte die verschiedenen Bereiche, in denen sie tätig ist, vor und bot an mit den Ehrenamtlichen zu erarbeiten, was bei ihnen vor Ort wichtig ist und wie sie dabei unterstützen kann. Im Workshop mit Jugendseelsorger Johannes Krebs ging es darum, die Jugendarbeit neu zu denken. Bei Monika Albert war der Pastorale Raum mit seinen Rollen und Strukturen Thema.</p><p>Die Ehrenamtlichen hatten die Qual der Wahl – sie mussten sich jeweils für einen Workshop entscheiden. Das fiel manchen nicht leicht. Das wurde auch in der Abschlussrunde nach den Workshops, mit der der Abend endete, noch einmal deutlich. Einige erklärten, dass sie mehrere Workshops interessiert hätten und sie gerne mehr gehört hätten. Allgemein kamen die Workshops gut an, wie aus den Rückmeldungen hervorging. Gerade der Austausch mit Leuten aus anderen Gemeinden wurde als positiv angesehen, da man so neue Anregungen bekommen habe.</p><p><i>Anja Behringer</i></p><p><strong>Die weiteren Termine</strong>&nbsp;für Startabende sind am Dienstag, 21. Juni, (Dekanat Kitzingen), am Donnerstag, 23. Juni, (Dekanat Main-Spessart), am Dienstag, 28. Juni, (Dekanat Würzburg) und am Donnerstag, 30. Juni, (Dekanat Bad Kissingen) – jeweils von 19 bis 21.30 Uhr. Weitere Informationen und Anmeldung bei der&nbsp;<a href="https://ehrenamt-foerdern.bistum-wuerzburg.de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Abteilung Fortbildung und Begleitung des Bistums</a>. Dort&nbsp;gibt es&nbsp;auch Materialien rund um die ehrenamtliche Arbeit in den Gremien.</p><p>Artikel Sonntagsblatt 24.05.2022:&nbsp;<a href="https://www.sobla.de/aktuelles/detail/ansicht/vor-ort-etwas-bewegen/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">https://www.sobla.de/aktuelles/detail/ansicht/vor-ort-etwas-bewegen/</a></p>]]></content:encoded><category>Pastoral der Zukunft</category></item><item><guid isPermaLink="false">news-51382</guid><pubDate>Thu, 12 May 2022 15:32:53 +0200</pubDate><title>Fortsetzung der Bischofsbesuche in den Pastoralen Räumen</title><link>https://pastoralderzukunft.bistum-wuerzburg.de/neuigkeiten/detail/ansicht/fortsetzung-der-bischofsbesuche-in-den-pastoralen-raeumen/</link><description></description><content:encoded><![CDATA[<p>Nach längerer Corona-Pause finden die Bischofsbesuche nun ihre Fortsetzung. Gestern im Pastoralen Raum Obernburg a.Main.</p><p>Nächste Termin in diesem Jahr finden Sie&nbsp;auf der Seite Gemeinsam Kirche sein - Pastoral der Zukunft im&nbsp;<a href="https://bistumwuerzburg.viadesk.com/do/note?id=5041822-6e6f7465" title="MIT Bistum Würzburg" target="_blank" class="external-link" rel="noreferrer">MIT</a></p>]]></content:encoded><category>Pastoral der Zukunft</category></item><item><guid isPermaLink="false">news-51245</guid><pubDate>Tue, 03 May 2022 10:45:23 +0200</pubDate><title>Diözesanforum „Christsein unter den Menschen“</title><link>https://pastoralderzukunft.bistum-wuerzburg.de/neuigkeiten/detail/ansicht/dioezesanforum-christsein-unter-den-menschen/</link><description>Diözesanforum im Würzburger Matthias-Ehrenfried-Haus stellt Zukunftsbild des Bistums Würzburg vor – Bischof Jung: „Wer für etwas brennt, der bewegt etwas“</description><content:encoded><![CDATA[<p>Am 30.04.2022 hat das Diözesanforum im Würzburger Matthias-Ehrenfried-Haus stattgefunden.&nbsp;</p><p>Nachfolgend finden Sie den Livestream auf den YouTube-Kanal des Bistums-Würzburg:</p><p><a href="https://www.youtube.com/watch?v=hXqUkSAhxH0" target="_blank" class="external-link" rel="noreferrer">https://www.youtube.com/watch?v=hXqUkSAhxH0</a></p>]]></content:encoded><category>Pastoral der Zukunft</category></item><item><guid isPermaLink="false">news-51219</guid><pubDate>Sat, 30 Apr 2022 18:17:52 +0200</pubDate><title>„Christsein unter den Menschen“</title><link>https://pastoralderzukunft.bistum-wuerzburg.de/neuigkeiten/detail/ansicht/christsein-unter-den-menschen/</link><description>Diözesanforum im Würzburger Matthias-Ehrenfried-Haus stellt Zukunftsbild des Bistums Würzburg vor – Bischof Jung: „Wer für etwas brennt, der bewegt etwas“</description><content:encoded><![CDATA[<p><strong>Würzburg </strong>(POW) Unter dem Logo „Christsein unter den Menschen“ steht ab sofort die gesamte Arbeit im Bistum Würzburg. Bei einem Diözesanforum im Würzburger Matthias-Ehrenfried-Haus am Samstag, 30. April, wurde diese Vision Vertretern der unterschiedlichen diözesanen Gremien vorgestellt. Ergänzt wird diese von konkreten Haltungen, die notwendig sind, diese Vision zu verwirklichen. „Wir bieten allen unseren Glauben an als Quelle der Hoffnung und Sinn für das Leben“, ist dort zu lesen. „Ich habe gespürt, dass eine große Sehnsucht vorhanden ist, nach den Strukturen über Inhalte zu reden. Die Veranstaltung heute ist der Startschuss“, sagte Bischof Dr. Franz Jung. Er ermunterte zugleich dazu, nicht nur auf die wenig positiven Zahlen und Statistiken zu schauen. „Heilige wie Katharina von Siena, deren Festtag am 29. April war, machen deutlich: Wer für etwas brennt, der bewegt etwas.“</p><p>###GALERIE###</p><p>Generalvikar Dr. Jürgen Vorndran und Diözesanratsvorsitzender Dr. Michael Wolf stellten die Bistumsvision (<em>siehe Download am Textende</em>)&nbsp;und deren Entstehung im Zuge des Programms „Gemeinsam Kirche sein – Pastoral der Zukunft“ vor. „Kirche ist auch heute und morgen gewinnend, wo sie sich nicht abgrenzt, sondern Beziehung knüpft, wo sie Räume öffnet und nicht schließt und wo die Stimmung der Selbstaufgabe dem Mut zum neuen Anfang weicht“, betonte Vorndran. Deswegen ermutige das Bistum die Menschen, die Nachfolge Jesu in unterschiedlichen Formen von Gemeinschaft und eigener Religiosität zu gestalten. Zudem stehe die Kirche von Würzburg Menschen in Not bei, achte alle Menschen in ihrer Würde und Lebenswirklichkeit und arbeite mit Menschen aus anderen Konfessionen, Religionen oder Gruppen in der Gesellschaft zum Wohle aller zusammen. Zum „Christsein unter den Menschen“ gehöre weiter, sich in der Gesellschaft zu Wort zu melden und Position zu beziehen, nachhaltig zu leben und sich für den Erhalt der Schöpfung einzusetzen sowie durch das eigene Leben auf den Gott des Lebens zu verweisen. Wo diese Maximen bereits verwirklicht werden, zeigten mit kurzen Praxisbeispielen Ordinariatsrätin Dr. Christine Schrappe, Leiterin der Hauptabteilung Bildung und Kultur, Domkapitular Albin Krämer, Leiter der Hauptabteilung Seelsorge, und Domkapitular Clemens Bieber, Vorsitzender des Diözesan-Caritasverbands, auf.</p><p>Die Veranstaltung, die auch live im Internet übertragen wurde, begann mit einem Blick auf die Eingaben, die zur Vorbereitung der Bischofssynode in Rom auf Ebene des Bistums eingingen. Wie Domkapitular Krämer erläuterte, sei dabei eine zentrale Forderung, dass es nicht nur beim Reden bleibe, sondern auch Taten folgten. Das betreffe die Themen Beteiligung und Mitverantwortung, die Gestaltung der Liturgie, bei der ein „Mehr“ an Qualität, Ästhetik und Lebensrelevanz gefordert werde. Die Beteiligung von Frauen sei ebenfalls ein wichtiges Thema, aber auch die Rolle des Ehrenamts, die Vernetzung guter Orte („Sozialraumorientierung“) und das diakonische Profil der Kirche. Es sei wichtig, die kirchliche Selbsteinschätzung mit der Außensicht der Menschen abzugleichen. Das ist nach Krämers Worten eine weitere wichtige Erkenntnis der Rückmeldungen, an denen etwa 500&nbsp;Personen aus dem Bistum beteiligt waren. Details hierzu wie auch zum aktuellen Stand des Synodalen Wegs der deutschen (Erz-)Bistümer finden sich im Internet unter <a href="http://synode.bistum-wuerzburg.de" target="_blank" class="external-link">synode.bistum-wuerzburg.de</a>.</p><p>Ordinariatsrat Dr. Martin Faatz blickte mit dem Diözesanforum auf zentrale Punkte der kirchlichen Statistik des Bistums für die vergangenen zehn Jahre. So gingen in dieser Zeit Katholikenzahl, die Zahl der Seelsorgerinnen und Seelsorger und die finanziellen Ressourcen im Bistum etwa in gleichem Umfang zurück. Während der Gottesdienstbesuch deutlich abnahm, war zeitgleich bei den Kasualien, also beispielsweise Taufen, Firmungen oder Trauungen, der Rückgang weniger stark.</p><p>Mut zum Umbruch machte mit seinem Vortrag der Freiburger Pastoraltheologe Professor Dr. Bernd Hillebrand. Der Umbruch sei die Phase der Sammlung und Neuausrichtung zwischen dem Abbruch einer bisherigen Form und dem Aufbruch von etwas Neuem. Kirchlich werde der Umbruch durch äußerliche Verlusterfahrungen spürbar: beispielsweise, wenn in Ethikkommissionen, wo katholische Theologen sonst oft den Vorsitz hatten, jetzt teilweise kein katholischer Vertreter mehr dabei sei. Hinzu kämen Entfremdungserfahrungen mit der Kirche. Der Synodale Weg thematisiere nicht umsonst das strukturelle Befremden vieler Katholiken mit ihrer Kirche. Lebensweltlich täten sich viele Menschen mit den Themen und der Sprache der Kirche schwer. Alles zusammen fördere Trauer und innere Distanz bei vielen Menschen.</p><p>Hillebrand ermutigte, den Blick vom System hin zum Menschen zu wenden. Wer Christus im Nächsten erkenne, der denke in offenen Räumen statt in begrenzten Systemen. „Das Volk Gottes ist mehr als das Kirchenvolk.“ Hillebrand plädierte dafür, auf eine dezentrale Struktur zu setzen, in einem Dienst am Menschen, der in Beziehung tritt und in Teams arbeitet. „Kirchliches Leben findet primär auf Gemeindeebene statt“, sagte er. Die Ehrenamtlichen seien es, die Gemeinde und Seelsorge trügen, Aufgabe der Hauptamtlichen sei es, sie zu schulen, begleiten und unterstützen. Kirche sei so zu denken und gestalten, dass territoriale und kategoriale Ebene ineinander verzahnt sind. Kirchliche Immobilien gewännen, wenn sie auch für andere Angebote im Sozialraum zur Verfügung stünden und so womöglich gemeinsame Ziele entdeckt würden.</p><p class="text-right"><span style="font-size:10pt"><span style="font-family:Arial,sans-serif"><i>mh (POW)</i></span></span></p><p><span style="font-size:10pt"><span style="font-family:Arial,sans-serif">(1822/0505; E-Mail voraus)</span></span></p><p><span style="font-size:10pt"><span style="font-family:Arial,sans-serif"><b><i><u>Hinweis für Redaktionen:</u></i></b><i> Fotos abrufbar im Internet </i></span></span></p>]]></content:encoded><category>Generalvikar Dr. Jürgen Vorndran</category><category>Bischof Franz Jung</category><category>Pastoral der Zukunft</category><category>Berichte</category></item><item><guid isPermaLink="false">news-51047</guid><pubDate>Wed, 13 Apr 2022 14:31:46 +0200</pubDate><title>„Anders Denken in den Pastoralen Räumen“</title><link>https://pastoralderzukunft.bistum-wuerzburg.de/neuigkeiten/detail/ansicht/anders-denken-in-den-pastoralen-raeumen/</link><description>Werkstatt zur Sozialraumorientierung in den Pastoralen Räumen des Dekanats Bad Kissingen</description><content:encoded><![CDATA[<p><strong>Bad Kissingen </strong>(POW) Auf großes Interesse ist die regionale Werkstatt „Anders Denken in den Pastoralen Räumen“ im Burkardus-Wohnpark in Bad Kissingen gestoßen. 32 Frauen und Männer verbrachten einen Freitagnachmittag gemeinsam, um zu erarbeiten, welche Chancen das Konzept der Sozialraumorientierung für die Arbeit in ihren Pastoralen Räumen und für die Caritas im Dekanat Bad Kissingen birgt. Dabei kamen insbesondere Expertinnen und Experten, die sich mit den Themen Armut, Hilfe für Geflüchtete und Seniorenarbeit gut auskennen, sowie potentielle Kooperationspartner wie Vertreterinnen der Tafel oder aus dem Migrationsbeirat aus der Region mit den Haupt- und Ehrenamtlichen in einen intensiven Austausch.</p><p>Emil Müller, stellvertretender Landrat von Bad Kissingen, zeigte sich beeindruckt, wie durch die Veranstaltung das breite und umfassende Thema Sozialraumorientierung praxisnah dargestellt wurde, und dass bereits konkrete Schritte zur Umsetzung gefasst wurden. Es sei erfreulich, wenn Kirche durch die Aufnahme von gesellschaftlichen Themen und durch die enge Zusammenarbeit mit ihrer Caritas wieder mehr Relevanz erhalte, sagte Müller.</p><p>„Wir müssen weg von einer Kirche, die wahrgenommen wird, als beschäftige sie sich nur mit sich selbst“, bekräftigte Claus Schreiner aus der diözesanen Projektgruppe in seiner Einführung und eröffnete neue Perspektiven für kirchliches Handeln. Kilian Bundschuh vom Diözesan-Caritasverband stellte einfache Methoden vor, mit denen Kooperation und Vernetzung gelingen kann, beziehungsweise Ressourcen gut genutzt werden können. Er erläuterte, worauf es ankommt, wenn in Pastoralen Räumen Menschen aktiviert und einbezogen werden sollen.</p><p>In den anschließenden Arbeitsgruppen wendeten die kirchlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter einige Methoden konkret auf ihre eingebrachten Themen an. In der praktischen Arbeit wurde den Teilnehmenden schnell deutlich, wie wertvoll Austausch und Zusammenarbeit mit anderen lokalen Initiativen und Einrichtungen sind. „Hier wollen wir dranbleiben“, resümierte eine Teilnehmerin. Andere waren zufrieden mit der interessanten Themenauswahl, die gut zu den Bedürfnissen der Teilnehmenden gepasst habe.</p><p>Die regionalen Werkstätten, die jetzt in Bad Kissingen und bereits im Herbst 2021 im Dekanat Miltenberg und im Dekanat Main-Spessart&nbsp;stattfanden, wurden jeweils gemeinsam mit Vorbereitungsgruppen vor Ort individuell auf die Bedürfnisse der Regionen gestaltet. Die Formate waren nicht „von der Stange“. Dafür dankte Ordinariatsrätin Dr. Christine Schrappe, Leiterin der Hauptabteilung Bildung und Kultur des Bistums Würzburg, allen Beteiligten. Im Laufe des Jahres werden in allen Dekanaten des Bistums Würzburg Regionalwerkstätten zur Sozialraumorientierung durchgeführt.</p><p>(1622/0437; E-Mail voraus)</p><p><em><strong>Hinweis für Redaktionen:</strong> Fotos abrufbar im Internet</em></p>]]></content:encoded><category>Bad Kissingen</category><category>Pastoral der Zukunft</category><category>Berichte</category></item><item><guid isPermaLink="false">news-50753</guid><pubDate>Sun, 20 Mar 2022 13:35:17 +0100</pubDate><title>Diözesanrat fordert Änderung des Dienstrechts</title><link>https://pastoralderzukunft.bistum-wuerzburg.de/neuigkeiten/detail/ansicht/dioezesanrat-fordert-aenderung-des-dienstrechts/</link><description>Personalplanung und Finanzsituation des Bistums Themen bei der Frühjahrsvollversammlung – Aktuelle Wahlperiode des höchsten Laiengremiums im Bistum Würzburg endet</description><content:encoded><![CDATA[<p><strong>Würzburg </strong>(POW) Zum letzten Mal in der aktuellen Besetzung hat der Diözesanrat der Katholiken im Bistum Würzburg zum Ende der Wahlperiode 2018-2022 getagt. Von Freitag, 18., bis Samstag, 19.&nbsp;März, beschäftigten sich bei einer Hybridveranstaltung unter Coronaschutzvorschriften insgesamt knapp 100 Delegierte online beziehungsweise im Würzburger Pfarrzentrum Heiligkreuz unter anderem mit der Finanzsituation und der Personalplanung der Diözese. Weitere Themen waren der aktuelle Stand beim Synodalen Weg und die Aufarbeitung des sexuellen Missbrauchs (<em><a href="https://pow.bistum-wuerzburg.de/aktuelle-meldungen/detailansicht/ansicht/sie-alle-tragen-die-last-an-klagen-ueber-unsere-kirche-mit/" target="_blank" class="external-link">siehe eigener Bericht</a></em>).&nbsp;</p><p>Mit großer Mehrheit votierte das Gremium für eine zeitnahe Änderung des kirchlichen Dienstrechts. Noch immer sei es möglich, Beschäftigten bei schwerwiegenden Loyalitätsobliegenheiten zu kündigen, „die bis in den intimsten privaten Bereich hineinreichen“. Dazu zählen eine eingetragene Lebenspartnerschaft oder eine erneute Heirat nach einer Scheidung. Der Diözesanrat dankte in dem Beschluss Bischof Dr. Franz Jung und Generalvikar Dr. Jürgen Vorndran, die in Folge der Aktion OutInChurch zusagten, dass Beschäftigte des Bistums diesbezüglich keinerlei Maßnahmen zu befürchten hätten. „So lange jedoch das kirchliche Dienstrecht dahingehend nicht offiziell geändert ist, sind solche Zusagen von Einzelpersonen mit umfassendem&nbsp;Machtpotential abhängig und aufgrund von Stellenwechseln nicht permanent und rechtssicher“, heißt es in dem Beschluss.</p><p>Zudem verabschiedete der Diözesanrat eine Erklärung, in der die russische Föderation dazu aufgerufen wird, die Angriffe auf die Ukraine unverzüglich zu stoppen, das Völkerrecht wieder uneingeschränkt zu beachten sowie alle Repressionen gegen Demonstrierende und Berichterstattende sofort zu beenden. An alle Verantwortlichen in Politik, Kirchen und Gesellschaft weltweit appelliert der Text, in den Bemühungen um Frieden in der Ukraine, aber auch weltweit nicht nachzulassen. „Von unserer Bistumsleitung, den Kirchenstiftungen sowie den Ordensgemeinschaften im Bistum Würzburg erwarten wir die Bereitschaft zur Aufnahme ukrainischer Flüchtlinge in kirchlichen Immobilien.“ Darüber hinaus sei es wünschenswert, auch kirchliches Personal unbürokratisch und schnell für die Flüchtlingshilfe einzusetzen. Mehrfach dankten Delegierte bei der Sitzung dafür, dass das Jugendhaus Thüringer Hütte und das Haus Sankt Michael in Bad Königshofen mietfrei für Geflüchtete aus der Ukraine zur Verfügung gestellt werden.</p><p>Christian Sauer vom Vorstand des Diözesanrats betonte in seinem Rückblick auf die vergangenen dreieinhalb Jahre, das Programm „Gemeinsam Kirche sein – Pastoral der Zukunft“ habe sich als roter Faden durchgezogen. Es seien viele Strukturen und Satzungen diskutiert worden, die auf die veränderten Rahmenbedingungen reagierten. „Wir werden bald sehen, ob sie sich mit Leben füllen oder wir nacharbeiten müssen.“ Corona und die damit verbundenen Einschränkungen hätten außerdem zu einer großen Ungleichzeitigkeit im Bistum geführt, die es aufzufangen gegolten habe. Weiter habe es personelle Wechsel gegeben, die Einfluss auf die Arbeit gehabt hätten. Auf Thomas Keßler sei Dr.&nbsp;Jürgen Vorndran als Generalvikar gefolgt, Pfarrer Stefan Mai habe Domkapitular Christoph Warmuth als Geistlicher Assistent abgelöst.</p><p>Bei der Aussprache dankten zahlreiche Delegierte dem Vorstand für den langen Atem und den großen Einsatz für die oft zeitaufwändige Arbeit. Sie lobten zudem den guten und konstruktiven Umgangston, der auch bei strittigen Themen untereinander immer geherrscht habe. Vorsitzender Dr. Michael Wolf dankte allen Diözesanratsmitgliedern für ihren Einsatz, besonders denen, die zum Ende der Wahlperiode ausscheiden. Lobende wie kritische Worte gab es zum vorgestellten Stand von „Vision“ und „Mission“ für das Bistum. Den endgültigen Text wird Bischof Jung Ende April im Rahmen des Diözesanforums der Öffentlichkeit vorstellen.</p><p>Johannes Reuter von der Hauptabteilung Personal stellte das Projekt Personalplanung vor. Dieses habe unter anderem zum Ziel, den zurückgehenden Zahlen beim pastoralen Personal und den eingeschränkten finanziellen Ressourcen gerecht zu werden. Als Folge werde bis 2030 das Personal um etwa 30&nbsp;Prozent reduziert. Von den aktuell 1487 Vollzeitstellen im gesamten Bistum verblieben daher bis 2030 etwa 1040. Wie Reuter betonte, solle diese Reduzierung zu 100 Prozent durch natürliche Fluktuation erreicht werden. Die Planung habe die drei Ebenen Pastoraler Raum, Dekanat sowie Diözesanebene, also auch die Hauptabteilungen des Bischöflichen Ordinariats, im Blick. „Die bisherige Einteilung in ‚territorial‘ und ‚kategorial‘ beim Personaleinsatz ist nicht mehr zielführend“, betonte Reuter.</p><p>Finanzdirektor Ordinariatsrat Sven Kunkel ermunterte dazu, die positiven Erfahrungen mit Kirche nach außen zu kommunizieren. Das sei ein wichtiger Beitrag, die hohen Kirchenaustrittszahlen der vergangenen Jahre zu reduzieren. Die über 8000 Austritte des Jahres 2019 beispielsweise führten jährlich zu Mindereinnahmen von rund 3,2 Millionen Euro. Das Bistum sei durch Maßnahmen wie das Baumoratorium und ein verbessertes Controlling nach finanziell schwierigen Jahren jetzt auf dem besten Weg, bis 2025 einen ausgeglichenen Haushalt zu erreichen. Er selbst verstehe seine Hauptabteilung Finanzen und Immobilien als Dienstleister für die Kirchenstiftungen im Bistum. Unterstützung gebe es beispielsweise, wenn Kirchenstiftungen nicht mehr benötigte Immobilien veräußern möchten. Kunkel versprach schnelle und unbürokratische Hilfe, wo immer es erforderlich sei.</p><p class="text-right"><em>mh (POW)</em></p><p>(1222/0340; E-Mail voraus)</p><p><span style="font-size:11pt"><span style="line-height:normal"><span style="font-family:Calibri,sans-serif"><b><i><u><span style="font-size:10.0pt"><span style="font-family:&quot;Arial&quot;,sans-serif">Hinweis für Redaktionen</span></span></u></i></b><i><span style="font-size:10.0pt"><span style="font-family:&quot;Arial&quot;,sans-serif">: Fotos abrufbar im Internet </span></span></i></span></span></span></p>]]></content:encoded><category>Generalvikar Dr. Jürgen Vorndran</category><category>Bischof Franz Jung</category><category>Ukraine</category><category>Pastoral der Zukunft</category><category>Berichte</category></item><item><guid isPermaLink="false">news-50671</guid><pubDate>Mon, 14 Mar 2022 11:16:26 +0100</pubDate><title>Pastoraler Raum Lohr am Main wird errichtet</title><link>https://pastoralderzukunft.bistum-wuerzburg.de/neuigkeiten/detail/ansicht/pastoraler-raum-lohr-am-main-wird-errichtet/</link><description>Lohr am Main (POW) Bei einem Gottesdienst am Sonntag, 27. März, um 18 Uhr in der Pfarrkirche Sankt Michael in Lohr am Main errichtet Generalvikar Dr. Jürgen Vorndran den Pastoralen Raum Lohr am Main.</description><content:encoded><![CDATA[<p>Dieser umfasst die Pfarreiengemeinschaften „Effata im Spessart, Frammersbach“, „Sankt Sebastian auf der Fränkischen Platte, Steinfeld“ sowie die Untergliederung Lohr am Main. Pfarrer sind Sven Johannsen, Dr. Slawomir Olszewski und Michael Schmitt. Kurator ist Pfarrer Johannsen. Im Pastoralen Raum Lohr am Main leben über 18.100 Katholiken.</p><p>(1122/0297; E-Mail voraus)</p><p><em><strong>Hinweis für Redaktionen: </strong>Fotos abrufbar im Internet</em></p>]]></content:encoded><category>Main-Spessart</category><category>Pastoral der Zukunft</category><category>Kurzmeldungen</category></item><item><guid isPermaLink="false">news-50638</guid><pubDate>Thu, 10 Mar 2022 16:35:18 +0100</pubDate><title>Dekanatsbüro Main-Spessart eröffnet</title><link>https://pastoralderzukunft.bistum-wuerzburg.de/neuigkeiten/detail/ansicht/dekanatsbuero-main-spessart-eroeffnet/</link><description>Karlstadt (POW) Am Donnerstag, 10. März, ist das neue Dekanatsbüro Main-Spessart eingeweiht worden. Es ist im Pfarr- und Verwaltungszentrum Heilige Familie in Karlstadt untergebracht. </description><content:encoded><![CDATA[<p>Dekanatsbüroleiter Robert Flögel stellte das aufgrund der Neustrukturierung der ehemaligen Dekanate Lohr und Karlstadt entstandene Dekanatsbüro Main-Spessart vor. Das Pfarr- und Verwaltungszentrum in Karlstadt sei ein Vorzeigemodell der Kirche von heute und verfüge über attraktive, moderne Büroarbeitsplätze und motivierte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Das Dekanatsbüro wird in Zukunft von Karlstadt aus Vernetzungs- und Unterstützungsarbeit im Dekanat leisten. Dekan Simon Mayer erteilte den Segen und stellte in einer kurzen Ansprache die Synergien vor, die sich durch das Pfarr- und Dekanatsbüro an einem Standort ergeben. Für ihn bedeute das vor allem kurze Wege für seine tägliche Arbeit als Dekan. Im Team um Flögel sind Verwaltungsangestellte Heike Höfling und Verwaltungsreferentin Sabine Lohe für viele Anliegen ansprechbar. Karlstadts Bürgermeister Michael Hombach lobte die moderne Struktur und die jetzt kurzen Wege zur Stadt- und Kreisverwaltung. Eine gute Vernetzung sei ihm wichtig.</p><p>(1122/0300; E-Mail voraus)</p><p><em><strong>Hinweis für Redaktionen</strong>: Foto abrufbar im Internet</em></p>]]></content:encoded><category>Main-Spessart</category><category>Pastoral der Zukunft</category><category>Kurzmeldungen</category></item><item><guid isPermaLink="false">news-50096</guid><pubDate>Fri, 28 Jan 2022 10:51:40 +0100</pubDate><title>Flyer Kategorisierung Immobilien</title><link>https://pastoralderzukunft.bistum-wuerzburg.de/neuigkeiten/detail/ansicht/flyer-kategorisierung-immobilien/</link><description>Die Projektgruppe Kategorisierung Immobilien hat einen Flyer zum aktuellen Stand des Projektes veröffentlich.</description><content:encoded><![CDATA[<p>Den Flyer finden Sie in der <a href="https://bistumwuerzburg.viadesk.com/do/news?id=5127943-6e657773" target="_blank" class="external-link" rel="noreferrer">MIT-Gruppe&nbsp;Gemeinsam Kirche sein - Pastoral der Zukunft</a>.</p>]]></content:encoded><category>Pastoral der Zukunft</category><category>Neuigkeiten</category></item><item><guid isPermaLink="false">news-50253</guid><pubDate>Fri, 28 Jan 2022 10:30:00 +0100</pubDate><title>Statement von Bischof Dr. Franz Jung bei der Pressekonferenz am 28. Januar 2022</title><link>https://pastoralderzukunft.bistum-wuerzburg.de/neuigkeiten/detail/ansicht/statement-von-bischof-dr-franz-jung-bei-der-pressekonferenz-am-28-januar-2022/</link><description>Gesamtblick auf 2022</description><content:encoded><![CDATA[<p class="Default"><strong>Jahresmotto: „Verleih mir ein hörendes Herz!“ (nach 1 Kön 3,9) </strong></p><p>Als Jahresmotto haben wir uns in diesem Jahr ein Wort aus dem ersten Buch der Könige gewählt. Es handelt sich um die Bitte des jungen König Salomo, die er bei seinem Regierungsantritt Gott unterbreiten darf.</p><p>„Verleih mir ein hörendes Herz!“, wünscht sich der junge König und offenbart in diesem Wunsch zum ersten Mal seine Weisheit. Denn er wünscht sich kein langes Leben, keinen Reichtum, auch nicht den Tod seiner Feinde. Er wünscht sich also kein unbeschwertes Leben. Seine einzige Sorge gilt dem Hinhören auf das, was Gott ihm zu sagen hat.</p><p>Das Motto des jungen Salomo passt gut in die momentane Situation der Kirche in Deutschland. Denn auch wir spüren, dass es darum geht, hinzuhören. Hinzuhören auf die Erfahrungen von Betroffenen sexuellen Missbrauchs, wozu uns die Veröffentlichung der Münchner Missbrauchsstudie erneut mahnt.</p><p>Hinzuhören aber auch auf die belastenden Erfahrungen von queeren Menschen, worauf die Kampagne „OutInChurch. Für eine Kirche ohne Angst“ in diesen Tagen aufmerksam macht.</p><p>Wie im Fall des Salomo geht es nicht um langes Leben und nicht um Reichtum der Kirche. Es geht um das Hinhören, was Gott uns sagt, „der uns durch die Wirklichkeit umarmt“, wie es so schön heißt. Erst einer hörenden Kirche ist verheißen, lange zu bestehen und über die Mittel zu verfügen, die sie braucht zur Verwirklichung ihrer Mission.</p><p>Die Wahl des Jahresmottos ist überdies inspiriert durch die Erinnerung des Papstes an die Haltung des Zuhörens, die die Grundlage aller synodalen Prozesse ist. Angesichts zunehmender Polarisierung in der Gesellschaft zeigt sich, wie wichtig es ist, aufeinander zu hören und in ein Gespräch miteinander einzutreten. Auf unserem Weg, uns als Bistum zukunftsfähig aufzustellen, wird uns das Einüben der Haltung gegenseitigen Zuhörens eine gute Hilfe sein.</p><p><strong>Was im Jahr 2022 ansteht: Konsolidierung der neuen Strukturen </strong></p><p><strong>Die Pastoralen Räume </strong></p><p>Ende vergangenen Jahres haben wir die neun neuen Dekanate gebildet. Mit dieser Maßnahme und der derzeit laufenden Errichtung der 43 Pastoralen Räume sind die strukturellen Veränderungen im Bistum abgeschlossen. Im neuen wie in den kommenden Jahren wird es darum gehen, die Arbeit in den Räumen und Dekanaten neu aufzustellen.</p><p>Diesen Prozess zu fördern, dienen meine Besuche in den Pastoralen Räumen. Mir ist es ein Anliegen, mit den Haupt- und Ehrenamtlichen vor Ort das direkte Gespräch zu suchen. Dabei geht es mir zum einen darum, die Teams kennenzulernen und zu hören, vor welchen Herausforderungen sie stehen. Diese sind unterschiedlichster Art: Sei es sich als Team überhaupt erst zu finden, sei es, die Arbeitsweise zu klären, sei es, Problemüberhänge aus der Vergangenheit zu bearbeiten, um einen Neuanfang zu setzen, sei es, die Ehrenamtlichen einzubinden und mitzunehmen auf dem Weg in den neuen Pastoralen Raum.</p><p>Neben der Arbeit des Teams interessieren mich natürlich auch die Chancen, die die Teams für ihre Räume sehen und die es zu entwickeln gilt. Wo liegen die Schwerpunkte künftiger Arbeit? Mit welchen Partnern gilt es, sich zu vernetzen? Wie kann Pastoral im Sozialraum gedacht werden? Welche Unterstützung von Würzburg wird benötigt?</p><p>Das ökumenische Interesse und die häufige Präsenz von Vertretern der Kommunalpolitik bei meinen Besuchen vor Ort zeigen, dass die Idee der Pastoralen Räume mit ihrem Vernetzungsgedanken reges Interesse weckt und dazu einlädt, die Idee der Vernetzung für den eigenen Bereich weiterzuspinnen.</p><p><strong>Die Konsolidierung des Haushaltes </strong></p><p>Neben der pastoralen Neuordnung setzen wir auch in diesem Jahr den Prozess der Konsolidierung unseres Haushaltes fort.</p><p>Zwei harte Grundsatzentscheidungen mussten wir vergangenes Jahr an dieser Stelle verkünden. Wir trennen uns von einem Teil der Bildungshäuser. Das heißt jedoch nicht, dass wir unsere Bildungsangebote herunterfahren. Bildung geschieht heute in vielen unterschiedlichen Formen und Foren, für die Bildungshäuser nicht unbedingt erforderlich sind.</p><p>Wir haben uns auch dazu durchringen müssen, uns soweit als möglich von den Immobilien der Kindertagesstätten zu trennen. Auch mit diesem Schritt geht es nicht darum, uns vom Bereich kindlicher Früherziehung insgesamt zu verabschieden. Wir wollen vielmehr die Betriebsträgerschaft der Kindertagesstätten weiterführen. Aufgrund finanzieller Engpässe sehen wir uns aber nicht mehr in der Lage, den Immobilienunterhalt zu stemmen. Mein Dank gilt an dieser Stelle den Kommunen, mit denen wir in konstruktiven Verhandlungen stehen und denen katholische Kindertagesstätten vor Ort ein Herzensanliegen sind.</p><p>Weitere Schwerpunktsetzungen stehen an. Die einzelnen Hauptabteilungen sind seit Ende des vergangenen Jahres aufgefordert, entsprechende Vorschläge auszuarbeiten, die in diesem Jahr dann verabschiedet werden sollen.</p><p><strong>Der Synodale Weg </strong></p><p>Vom 3. bis zum 5. Februar steht jetzt in Frankfurt die dritte Synodalversammlung an. Als Neuerung werden bei dieser Vollversammlung zum ersten Mal Texte in zweiter Lesung behandelt, das heißt es geht um die Vorbereitung definitiver Beschlüsse.</p><p>Vorgelegt werden dazu der Orientierungstext des Synodalen Wegs, der die theologischen Grundlagen behandelt, und der Grundtext „Macht und Gewaltenteilung“ sowie ein dazugehöriger Handlungstext, der von der Partizipation des gesamten Gottesvolkes am Verfahren der Bischofsernennung handelt.</p><p>Die Texte lagen bereits in erster Lesung der zweiten Synodalversammlung vor und haben eine grundlegende Überarbeitung erfahren. Zu den Vorlagen war es möglich, Modi einzureichen. Aus diesen wiederum wurden Änderungsanträge erarbeitet, über die während der Versammlung Anfang Februar zu befinden ist.</p><p>Insgesamt fand ich es sehr erfreulich, dass die Rückmeldungen zur ersten Lesung von den jeweiligen Foren vielfach aufgegriffen wurden. Dadurch haben die neuen Textvorlagen erheblich gewonnen, sei es quantitativ durch die Kürzung der oft zu langen Textentwürfe, sei es qualitativ durch eine wesentlich präzisere Gedankenführung.</p><p>Schwierig war für die Modi-Phase das sehr enge Zeitfenster in der Zeit vor und nach Weihnachten mit Ende der Frist am 3. Januar. Vielleicht hängt es mit dieser knappen Zeitvorgabe zusammen, dass nur relativ wenige Personen eine Rückmeldung gegeben haben.</p><p>Nach wie vor wird die Herausforderung sein, die Fülle von Rückmeldungen gut zu diskutieren und nicht im Minutentakt abzuhaken oder einfach als Gesamtpaket abzustimmen, ohne sich die Mühe zu machen, die Modi zu wägen.</p><p>Eine vierte Synodalversammlung ist dieses Jahr in der Zeit vom 8. bis 10. September geplant.</p><p><strong>Aufarbeitung Missbrauch </strong></p><p>Die verständliche Empörung, die die Veröffentlichung des Münchner Missbrauchsgutachtens ausgelöst hat, führt in der öffentlichen Wahrnehmung immer wieder zum Eindruck, Kirche würde zu wenig tun oder gar das Problem aussetzen. Dieser Eindruck ist nicht zutreffend, auch wenn ich gerne einräume, dass viele Vorgänge rund um das Thema Aufarbeitung des Missbrauchs einen relativ langen – für manche zu langen – Vorlauf benötigen.</p><p>Dennoch möchte ich erneut darauf hinweisen, dass ich als Bischof mich nach Kräften dafür einsetze, der Selbstverpflichtung nachzukommen, die ich und die wir als Bischöfe gegenüber dem Unabhängigen Beauftragten für Fragen sexuellen Kindesmissbrauchs, Herrn Johannes-Wilhelm Rörig, eingegangen sind.</p><p>Diese Selbstverpflichtung beinhaltet die Bildung einer Unabhängigen Aufarbeitungskommission, die das Verfahren der Aufarbeitung des Missbrauchs in eigener Regie festlegt. Eine solche Unabhängige Aufarbeitungskommission konnten wir im vergangenen Jahr bilden. In diesem Jahr wird sie ihre inhaltliche Arbeit aufnehmen.</p><p>Zur Selbstverpflichtung gehört auch die Bildung eines Betroffenenbeirats, der diesen Prozess begleitet und das Bistum unterstützt bei Maßnahmen, künftigen Missbrauch zu unterbinden. Ich selbst stehe in regelmäßigem Austausch mit dem Betroffenenbeirat und war auch im vergangenen Jahr mehrfach zu Gast, um dem Gremium Rede und Antwort zu stehen.</p><p>Schließlich hat das Bistum nach Abstimmung mit der Unabhängigen Aufarbeitungskommission einen Vertrag mit der Universität Würzburg abgeschlossen über ein wissenschaftliches Begleitprojekt zur Dokumentation des Missbrauchsgeschehens im Bistum Würzburg. Die Universität hat ihrerseits Herrn Professor Dr. Dominik Burkard vom Lehrstuhl für Kirchengeschichte des Mittelalters und der Neuzeit der Katholisch-Theologischen Fakultät mit der Durchführung dieses Projektes betraut.</p><p><strong>Leistungen in Anerkennung des Leids </strong></p><p>Seit dem 1. Januar 2021 ist die neue Verfahrensordnung zur Anerkennung des Leids in Kraft, das Opfern sexuellen Missbrauchs zugefügt wurde. Nach diesem weiterentwickelten Verfahren können sowohl erstmalige Anträge als auch erneute Anträge an die Unabhängige Kommission für Anerkennungsleistungen von Betroffenen gestellt werden. Erneute Anträge können diejenigen stellen, die bereits früher einen Antrag auf Anerkennung des Leids gestellt haben. Bei ihnen werden die Zahlungen des ersten Verfahrens auf die durch die Unabhängige Kommission festgelegte Gesamtsumme angerechnet.</p><p>Die Unabhängige Kommission für Anerkennungsleistungen kann, orientiert an Schmerzensgeldzahlungen, Leistungen von bis zu 50.000 Euro festlegen. Bei besonders schweren Härtefällen sind höhere Leistungen oder anderweitige Unterstützungen mit Zustimmung des zuständigen Bistums möglich. Zusätzlich können – wie bisher – Kosten für Therapie- und/oder Paarberatung übernommen werden.</p><p>Im Bistum Würzburg wurden seit Jahresbeginn 2021 insgesamt 32 Anträge gestellt. 17 Anträge sind erneute Anträge, 15 Anträge wurden erstmalig gestellt.</p><p>Von den 32 Anträgen sind mittlerweile 17 Anträge von der Unabhängigen Kommission für Anerkennungsleistungen entschieden worden: elf erneute Anträge und sechs erstmalige Anträge.</p><p>Die Unabhängige Kommission hat entschieden, dass für diese 17 Anträge Anerkennungsleistungen in Höhe von insgesamt 367.500 Euro zu erbringen sind.</p><p>Hiervon wurden 243.000 Euro im Jahr 2021 an Betroffene gezahlt, 124.500 Euro waren bereits auf Basis des alten Verfahrens bei früheren Anträgen ausgezahlt worden.</p><p>Zusätzlich hat sich das Bistum Würzburg an einem in einem anderen Bistum gestellten Antrag mit 16.000 Euro im Jahr 2021 beteiligt.</p><p><strong>Wichtige Personalien im Jahr 2022 </strong></p><p>Bischof Dr. Friedhelm Hofmann feiert in diesem Jahr gleich zwei Jubiläen. Am 12. Mai vollendet er sein 80. Lebensjahr und am 13. September blickt er auf 30 Jahre Bischofsweihe zurück. Beide Jubiläen werden wir in einer gemeinsamen Feier in diesem Jahr mit ihm begehen.</p><p>Unser Weihbischof Ulrich Boom erreicht dieses Jahr die Altersgrenze für Bischöfe mit der Feier seines 75. Geburtstags im September. Er ist daher vom Kirchenrecht her gehalten, seinen Rücktritt dem Heiligen Vater anzubieten. Nach der Entscheidung aus Rom wird sich das weitere Verfahren klären.</p><p><strong>Jubiläen und Gedenktage </strong></p><p>Den 80. Todestag Georg Häfners (am 20. August) begehen wir am Vorabend, seinem Gedenktag, dem 19. August, um 17.30 Uhr mit einem Pontifikalamt im Neumünster und einer Statio an seinem Urnengrab in der Kilianskrypta. Sein Martyrium und sein mutiges Glaubenszeugnis sind uns ein bleibendes Vorbild und eine Verpflichtung gerade angesichts einer Welt, in der noch nie so viele christliche Schwestern und Brüder Verfolgung erleiden wie heute.</p><p>Den 1350. Geburtstag des heiligen Bonifatius begehen wir am Pfingstsonntag, 5. Juni. In Zeiten des Umbruchs ist es wichtig, sich der Anfänge zu vergewissern. In diesem Fall heißt es, dankbar auf das Leben unseres Bistumsgründers zurückzuschauen.</p><p>Das Jubiläum 50 Jahre Ständiger Diakonat feiern wir am 26. März. Das ist ein wichtiger Impuls auch für unser Bistum und für die Diskussion beim Synodalen Weg. Denn mit dem Ständigen Diakonat hat die Kirche ein neues Amt eingeführt und damit der alten Idee einer dienenden Kirche nach dem Beispiel Christi viele neue Gesichter verliehen.</p><p><strong>Partnerbistümer: Óbidos </strong></p><p>Dieses Jahr schauen wir zurück auf zehn Jahre Partnerschaft mit dem Bistum Óbidos. Nach dem Besuch in Mbinga in Tansania im vergangenen Jahr freue ich mich nun auf meinen ersten Besuch in Lateinamerika. Das Bistum Óbidos liegt im nordbrasilianischen Bundesstaat Pará am Amazonas. Es erstreckt sich über rund 183.000 Quadratkilometer und ist damit halb so groß wie die Bundesrepublik Deutschland. Von daher interessiert mich natürlich brennend, wie Seelsorge unter so ganz anderen Rahmenbedingungen funktioniert. Der Besuch ist geplant im Anschluss an die Kiliani-Woche 2022, also in der zweiten Julihälfte. Auf meiner Reise wird mich eine VertreterIn des Diözesanrats, Domkapitular Albin Krämer, ein Mitarbeiter der Diözesanstelle Weltkirche sowie eine VertreterIn unseres Pressedienstes begleiten.</p><p><strong>Dank an unsere Kirchensteuerzahlenden </strong></p><p>Sie können sich vorstellen, dass die Zahl der Kirchenaustritte mich als Bischof sehr belastet. Ich kann die Enttäuschung vieler Gläubiger über ihre Kirche sehr gut nachvollziehen und leide selbst unter dem Bild, das die katholische Kirche momentan in der Öffentlichkeit abgibt. Mir ist auch sehr bewusst, dass viele Mitchristen ihren weiteren Verbleib in der Kirche von der Frage abhängig machen, ob es wirklich eine erneuerte Gestalt der Kirche geben wird, der Frage nach der Zukunft also, die weitaus mehr Gewicht hat als der Blick zurück mit der Bearbeitung und Aufarbeitung der Vergangenheit. Ich setze mich beim Synodalen Weg gerne dafür ein. Mir ist es aber auch ein Anliegen, von Herzen all denen zu danken, die uns trotz allem, was nicht gut läuft, die Treue halten, sei es durch ihre Mitarbeit, sei es durch ihren Kirchensteuerbeitrag. Danke dafür! Ich weiß, wir müssen ihn uns wahrscheinlich wie nie zuvor verdienen. Ich hoffe, dass wir Sie nicht enttäuschen auf dem Weg der inneren Erneuerung unseres Bistums.</p><p>Ich danke Ihnen für Ihre Aufmerksamkeit!</p>]]></content:encoded><category>Bischof Franz Jung</category><category>Pastoral der Zukunft</category><category>Dokumentationen</category></item><item><guid isPermaLink="false">news-49991</guid><pubDate>Fri, 21 Jan 2022 11:20:05 +0100</pubDate><title>Pastoraler Raum „Schweinfurter Oberland – Sel. Liborius Wagner“ wird errichtet</title><link>https://pastoralderzukunft.bistum-wuerzburg.de/neuigkeiten/detail/ansicht/pastoraler-raum-schweinfurter-oberland-sel-liborius-wagner-wird-errichtet/</link><description>Hesselbach (POW) Bei einem Gottesdienst am Sonntag, 23. Januar, um 15 Uhr in der Pfarrkirche Sankt Philippus und Sankt Jakobus in Hesselbach errichtet Domkapitular Monsignore Dietrich Seidel den Pastoralen Raum „Schweinfurter Oberland – Sel. Liborius Wagner“. </description><content:encoded><![CDATA[<p>Dieser umfasst die Pfarreiengemeinschaften „Liborius Wagner, Markt Stadtlauringen“, „Maria Königin am Kolben, Marktsteinach“, „Schweinfurter Rhön, Hesselbach“ sowie „Sankt Sebastian am Main, Schonungen“. Teampfarrer sind Dr. Eugen Daigeler, Andreas Heck und Kai Söder. Sie teilen sich die Hirtensorge „in solidum“. Moderator ist Daigeler. Die Koordinatoren-Aufgabe wird aufgrund der wenigen Mitarbeiter(innen) nach Rücksprache mit Generalvikar Dr. Jürgen Vorndran unter diesen aufgeteilt. Im Pastoralen Raum „Schweinfurter Oberland – Sel. Liborius Wagner“ leben mehr als 9200 Katholiken.</p><p>(0422/0098; E-Mail voraus)</p><p><em><strong>Hinweis für Redaktionen:</strong> Fotos abrufbar im Internet</em></p>]]></content:encoded><category>Schweinfurt</category><category>Pastoral der Zukunft</category><category>Kurzmeldungen</category></item><item><guid isPermaLink="false">news-49832</guid><pubDate>Fri, 07 Jan 2022 18:23:15 +0100</pubDate><title>Pastoraler Raum Bad Brückenau wird errichtet</title><link>https://pastoralderzukunft.bistum-wuerzburg.de/neuigkeiten/detail/ansicht/pastoraler-raum-bad-brueckenau-wird-errichtet/</link><description>Bad Brückenau (POW) Bei einem Gottesdienst am Sonntag, 9. Januar, um 15 Uhr in der Pfarrkirche Mariä Himmelfahrt in Oberbach errichtet Generalvikar Dr. Jürgen Vorndran den Pastoralen Raum Bad Brückenau. </description><content:encoded><![CDATA[<p class="western"></p><p class="western"><span style="line-height:100%"><font face="Arial, sans-serif"><span style="font-size:10pt"><span style="background:#ffffff">Dieser umfasst die Pfarreiengemeinschaften „Oberer Sinngrund, Wildflecken“, „Oberleichtersbach-Schondra“ und „Sankt Georg – Maria Ehrenberg, Bad Brückenau“. Teampfarrer sind Mariusz Dolny, Armin Haas und Hans Thurn. Sie teilen sich die Hirtensorge „in solidum“. Moderator ist </span></span></font><font face="Arial, sans-serif"><span style="font-size:10pt"><span style="background:#ffffff">Haas</span></span></font><font face="Arial, sans-serif"><span style="font-size:10pt"><span style="background:#ffffff">, Koordinatorin Pastoralreferentin Anja May. Im Pastoralen Raum Bad Brückenau leben </span></span></font><font face="Arial, sans-serif"><span style="font-size:10pt"><span style="background:#ffffff">mehr als 9900</span></span></font><font face="Arial, sans-serif"><span style="font-size:10pt"><span style="background:#ffffff"> Katholiken.</span></span></font></span></p><p class="western"><span style="line-height:100%"><font face="Arial, sans-serif"><span style="font-size:10pt"><span style="background:#ffffff">(0222/0036; E-Mail voraus)</span></span></font></span></p><p class="western"><span style="line-height:100%"><font face="Arial, sans-serif"><span style="font-size:10pt"><i><u><b><span style="background:#ffffff">Hinweis für Redaktionen:</span></b></u></i></span></font><font face="Arial, sans-serif"><span style="font-size:10pt"><i><span style="background:#ffffff"> Fotos abrufbar im Internet</span></i></span></font></span></p>]]></content:encoded><category>Bad Kissingen</category><category>Generalvikar Dr. Jürgen Vorndran</category><category>Pastoral der Zukunft</category><category>Kurzmeldungen</category></item></channel></rss>